Europaministerin Dr. Merk erschüttert über Flüchtlingskatastrophe im Mittelmeer: „Gedanken bei den Opfern und ihren Angehörigen / Mehr Entwicklungshilfe, um Fluchtursachen zu bekämpfen“

Bayern

Europaministerin Dr. Beate Merk, derzeit zu politischen Gesprächen in Washington, zeigte sich erschüttert angesichts der Meldungen über eine erneute Flüchtlingskatastrophe im Mittelmeer: „Meine Gedanken sind bei den Opfern und ihren Angehörigen. Es ist unerträglich, dass wir schon wieder solch eine Tragödie miterleben müssen.“

Merk appellierte: „Es kann uns nicht ruhen lassen, wenn vor unseren europäischen Küsten immer wieder hunderte Menschen ertrinken. Europa muss das Problem der Flüchtlinge im Mittelmeer endlich engagiert mit Hochdruck angehen. Das Ziel muss es sein, dass die Menschen die lebensgefährliche Reise über das Mittelmeer erst gar nicht antreten.“

Im Vordergrund müsse stehen, die Probleme vor Ort zu lösen und die Lebenssituation der Menschen zu verbessern. Merk: „Wir brauchen mehr Entwicklungshilfe und müssen dafür auch mehr Geld in die Hand nehmen. Skrupellosen Schleuserbanden entziehen wir so ihr perfides Geschäftsmodell. Jeder in die Entwicklungshilfe investierte Euro kann Menschenleben retten.“

Bayern, Staatsregierung
16.04.2015
Im Kasten auf der Startseite anzeigen: