Afrika mehr als ein Absatzmarkt für EU-Produkte

Brandenburg

Beim 7. Wirtschaftsforum zum Panafrikanischen Frauentag in Potsdam mahnte die Europastaatssekretärin des Landes Brandenburg Anne Quart faire Handelsbeziehungen zu Afrika an. Sie kritisierte die Wirtschaftspolitik der EU und ihrer Mitgliedsstaaten, da diese zwar die größten Geldgeber im Bereich Entwicklungszusammenarbeit seien, sich bei diesen Aktivitäten mit Blick auf die zunehmende Konkurrenz im globalen Wettbewerb jedoch oft nur den Handelsinteressen der EU unterordnen würden. Afrika sei, so Quart, mehr als ein lukrativer Absatzmarkt für EU-Überschussprodukte.

Obwohl Afrika der am stärksten von Armut betroffene Kontinent sei, beherberge es neue Zentren wirtschaftlichen Aufschwungs, so Quart in ihrem Grußwort. Wirtschaftliches Engagement europäischer Firmen in Afrika könne dann zu einer positiven Entwicklung vor Ort führen, wenn es mit Entwicklungszusammenarbeit verzahnt sei. Ziel dieser Arbeit müssten tragfähige und nachhaltige Zukunftspartnerschaften sein, von denen alle Akteur/-innen auf beiden Seiten einen effektiven Nutzen ziehen könnten.

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Informationsstelle Bildungsauftrag Nord-Süd
19.08.2015
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