Erste Fairtrade-Stadt in Brandenburg

Brandenburg

Seit dem 12. Juni 2014 kann Eberswalde sich offiziell Fairtrade-Stadt nennen. Die Kreisstadt des Landkreises Barnim erfüllt somit als erste im Land Brandenburg die Kriterien für das Siegel des fairen Handels. Bürgermeister Friedhelm Boginski und Initiatorin Claudia Ibisch nahmen die Ernennungsurkunde im Eberswalder Wald-Solar-Heim entgegen.

„Wir müssen uns fragen: Wie viel kommt vom Preis wirklich beim Produzenten an?“, sagt das Stadtoberhaupt. Für den Titel Fairtrade-Town muss eine Kommune nachweislich fünf Kriterien erfüllen, die das Engagement für den Fairen Handel in allen Ebenen einer Kommune widerspiegeln. 

Diese Kriterien sehen vor, dass erst ein Ratsbeschluss zur Unterstützung des Fairen Handels gefasst werden muss. Es soll eine Steuerungsgruppe eingerichtet werden, die die Aktivitäten vor Ort koordiniert. In den lokalen Einzelhandelsgeschäften und bei Floristen sowie in Cafés und Restaurants werden mindestens zwei Produkte aus Fairem Handel angeboten. Der 4. und 5. Baustein sind die Zivilgesellschaft und die Medien.

Brandenburg, VENROB – Verbund Entwicklungspolitischer Nichtregierungsorganisationen Brandenburgs e.V.
22.08.2014
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