Regional handeln – global denken: Kommunen diskutieren in Eberswalde zum Thema Entwicklungspolitik

Brandenburg

Wie vielfältig Entwicklungspolitik ist und wie wichtig die Kommunen in diesem Politikfeld sind, wird am 06. April 2016 eine Fachveranstaltung in Eberswalde zeigen. Akteure aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft diskutieren zu Fragen Nachhaltiger Entwicklung, zu den Gefahren des Klimawandels, aber auch über moderne Stadtplanung und Fragen multiethnischen Zusammenlebens.

„Die Welt kommt nach Brandenburg. Was braucht Brandenburg, um die Welt zu einem Teil von sich zu machen und vor ihren Herausforderungen zu bestehen?“ Dieser Frage werden die Stadt Eberswalde, die Evangelische Akademie zu Berlin sowie das Ministerium der Justiz und für Europa und Verbraucherschutz als Veranstalter nachgehen.

Europastaatssekretärin Anne Quart sagte: „Obwohl für Länder und Kommunen das Prinzip der Globalisierung keine neue Erfahrung ist, ist die morgige Veranstaltung wichtiger denn je. Die überregionale und internationale Zusammenarbeit zwischen Kommunen und Regionen ist essentiell, um zukünftige Herausforderungen meistern zu können. Entwicklungspolitik ist dabei mehr als Entwicklungshilfe und Entwicklungszusammenarbeit. Sie beginnt in der Region, in unseren “Alltagsköpfen“. Hier werden die entscheidenden Fragen gestellt: Was ist unsere Verantwortung? Was ist unser Beitrag? Was sind die direkten Auswirkungen unseres Handelns?“ Nach den UN-Beschlüssen zu den Nachhaltigen Entwicklungszielen sei es wichtig, diese nun auch mit konkreten Umsetzungsstrategien zu versehen, so Quart weiter.

Eine Pressemappe mit Hintergrundinformationen zum Thema und das Programm finden Sie hier.
Anmeldungen online.

Brandenburg, Ministerium der Justiz und für Europa und Verbraucherschutz
05.04.2016
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