Promotorenprogramm im Bereich Eine Welt leistet erfolgreiche Arbeit

Nordrhein-Westfalen

Die Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien, Dr. Angelica Schwall-Düren, teilt mit: Das NRW-Promotorenprogramm, mit dem das Land Nordrhein-West­falen die Arbeit der zahlreichen im Land tätigen Eine-Welt-Engagierten unterstützt, leistet erfolgreiche Arbeit. Dies ist das Ergebnis einer externen Evaluierung.

Ministerin Dr. Angelica Schwall-Düren: „Das Promotorenprogramm sorgt dafür, dass eine flächendeckende Grundversorgung mit Eine-Welt-Know-How in der Zivilgesellschaft verankert wird. Die bundesweite Vorreiterrolle des Landes im Eine-Welt-Bereich ist maßgeblich auch auf die Wirkung der Promotorinnen und Promotoren zurückzuführen.“

Die Ministerin sagte: „Besonders freut mich, dass dieses Programm, das wir seit 1996 in NRW unterstützen, nun auch bundesweit Schule macht. Dies unterstreicht die Vorbildfunktion des NRW-Ansatzes.“

Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt die Arbeit im Eine-Welt-Bereich seit 1996 durch das „Promotorenprogramm für entwicklungspolitische Bildungsarbeit“ (kurz: Promotorenprogramm), das seit 2013 durch ein Bund-Länder-Promotorenprogramm nach NRW-Modell ergänzt wird. In NRW werden derzeit 15 regionale Promotoren mit einem auf die jeweilige Region bezogenen Auftrag und elf Fachpromotorenstellen mit einem auf spezielle Themen bezogenen Auftrag gefördert.

Hauptaufgabe der Promotoren ist es, Eine-Welt-Engagierte (Gruppen, Initiativen und Institutionen) miteinander zu vernetzen und sie bei der Durchführung, Entwicklung und Finanzierung von Projekten zu beraten. Träger des Programms sind der Eine-Welt-Netz NRW e.V. in Münster und die Außenstelle der Engagement Global gGmbH in Düsseldorf. Insgesamt fördert die Landesregierung das Projekt mit einer Million Euro pro Jahr.

Die Evaluierung kommt zu dem Ergebnis, dass der Bereich „Fairer Handel“ mittlerweile breit in allen gesellschaftlichen Bereichen Nordrhein-Westfalens verankert ist. Durch die Arbeit der Promotorinnen und Promotoren nimmt er eine immer wichtigere und wachsende Rolle ein. Auch die Einbindung der Promotoren in lokale Trägerorganisationen und die Einteilung in Regional- und Fachpromotoren habe sich bewährt, da sich beide gut in ihrer Arbeit ergänzten. Ministerin Schwall-Düren: „Die Evaluierung hat darüber hinaus gezeigt, dass Promotorinnen und Promotoren bei den Zielgruppen als kompetent, flexibel und jederzeit ansprechbar wahrgenommen werden. Im Ergebnis ist es in den letzten Jahren auf diese Weise gelungen, zahlreiche Förderer und Unterstützer für die Eine-Welt-Arbeit aus verschiedensten gesellschaftlichen Schichten zu gewinnen.“

Kontakt zu den Promotorinnen und Promotoren unter:
https://www.eine-welt-netz-nrw.de/seiten/196/

Nordrhein-Westfalen, Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien
07.01.2015
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