Veranstaltungen

Baden-Württemberg

20. April 2017 - April 2019: Landesweit

Veranstaltungsreihe „17 Ziele an 17 Orten: Die Globalen Nachhaltigkeitsziele in Baden-Württemberg“

Mit einer Veranstaltung zu je einem der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung – den Sustainable Development Goals (SDG) – an 17 unterschiedlichen Orten in Baden-Württemberg rückt das Eine-Welt-Promotor/-innenprogramm die Ziele und Themen der von den Vereinten Nationen verabschiedeten Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung in den Blick. Die Umsetzung der Ziele im Sinne einer nachhaltigen, global gerechten Entwicklung braucht eine breite Unterstützung auch vor Ort. Beginnend mit einer Auftaktveranstaltung auf der Messe Fair Handeln vom 20. bis 23. April 2017 bis zum Abschluss auf der Bundesgartenschau im April 2019 informieren und motivieren die 17 Veranstaltungen Menschen auf ganz unterschiedliche Arten, globalen Herausforderungen mit aktivem Engagement in Politik und Gesellschaft zu begegnen.

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24. Juni 2017: Frebiburg im Breisgau

Praxisworkshop „Finanzielle Förderung und Projektentwicklung“

Wo kann man für Projekte in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit oder in der Entwicklungszusammenarbeit finanzielle Unterstützung beantragen? Der Praxisworkshop gibt einen Überblick über Fördertöpfe auf Landes-, Bundes- und Europaebene und gibt praktische Tipps zur Antragstellung.

Verbindliche Anmeldung bis 18. Juni 2017 an Julia Kolbinger (j.kolbinger@ewf-freiburg.de)

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07. Juli 2017: Rust

7. Jugendforum zur Entwicklungspolitik - Wir denken global - und handeln lokal!

Jugendliche von heute sind die Gestalter der Welt von morgen. Grund genug, engagierte junge Menschen zusammenzubringen, um Fragen der Globalisierung, weltweiter Gerechtigkeit und einer nachhaltigen Lebensweise zu diskutieren. Wer selbst aktiv werden möchte und die Zukunft klimafreundlich, gerecht und nachhaltig gestalten will, ist herzlich eingeladen!

In verschiedenen Workshops erfahren Jugendliche, wie ihr eigener Lebensstil die Welt beeinflusst und wie kleine Veränderungen große Auswirkungen haben können. Handlungsmöglichkeiten werden aufgezeigt und diskutiert. Das Forum richtet sich an Jugendliche zwischen 15 und 19 Jahren. Pro Schule oder Jugendeinrichtung ist die Teilnehmerzahl auf 10 Jugendliche begrenzt.

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Bayern

23. - 24. Juni 2017: Augsburg

Bayerische Eine-Welt-Tage mit Fair Handel Messe Bayern

Die "Bayerischen Eine-Welt-Tage" mit "Fair Handels Messe Bayern" sind der Treffpunkt für Eine Welt-Akteure und Eine Welt-Themen in Bayern und darüber hinaus.

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6. - 7. Juli 2017: Bad Alexandersbad

Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung - frischer Wind für ländliche Räume

Gemeinden und Städte in den ländlichen Räumen gehen in unterschiedlicher Weise mit der Herausforderung um, ihre Zukunft am Leitbild der Nachhaltigen Entwicklung zu orientieren.

In der Tagung „Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung – frischer Wind für ländliche Räume“ setzen sich Sabine Drees (Deutscher Städtetag), Dr. Michael Kopatz (Wuppertal-Institut) und Prof. Dr. Rainer Danielzyk (Leibniz Universität Hannover)  mit den Möglichkeiten auseinander, wie dieser Wandel begründet und gestaltet werden kann. Mit Rahmenbedingungen und praktischen Umsetzung in Landkreisen und Gemeinden beschäftigen sich Prof. Dr. Miosga (Universität Bayreuth), Manfred Lehner (VHS Amberg-Sulzbach) und Hans-Peter Perschke (Bürgermeister von Schlöben, Thüringen).

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31. Juli - 04. August 2017: Kochel am See

Afrika südlich der Sahara: Deutschlands Verantwortung angesichts von Staatsversagen und Demokratisierungsversuchen

Afrika hat sich verändert. Während einige Regionen ökonomisch und politisch große Fortschritte machen, scheinen andere in Gewalt und Bürgerkriegen zu versinken. Vor allem in Ostafrika prallen die Gegensätze aufeinander. Welchen Herausforderungen sollte sich Deutschland angesichts dieser Entwicklungen stellen?

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04. - 05. August 2017: Benediktbeuern

Was ist ein gutes Auslandsprojekt? Qualifizierungsseminar zu Auslandsprojekten im Rahmen des EZ-Kleinprojektefonds

Das Seminar richtet sich an gemeinnützige Organisationen in Deutschland, die Kontakte in Länder des Globalen Südens haben und ein Partnerschaftsprojekt planen und durchführen möchten.Es werden Methoden und Instrumente der Projektentwicklung und -begleitung vorgestellt. Praktische Übungen werden durchgeführt und die Frage diskutiert, was ein gutes Auslandsprojekt ausmacht. Außerdem wird gemeinsam überlegt, wie Erfolge im Projekt über sogenannte Indikatoren nachgewiesen werden können und Hinweise gegeben, wie ein Endbericht aussieht.

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Berlin

05. - 08. Oktober 2017: Berlin

Partizipative Methoden in der Entwicklungszusammenarbeit – miteinander statt nebeneinander

Entwicklungszusammenarbeit auf Augenhöhe bedeutet in der Praxis die Umsetzung eines gemeinsamen Gestaltungsprozesses mit den Partner/innen vor Ort – vor dem Hintergrund von hierarchischen und sozialen Strukturen. Dies erfordert neben anderen Kompetenzen auch ein Wissen über partizipative Methoden, das über ein theoretisches Grundverständnis hinausgeht. Die Vermittlung und die Erprobung dieser Methoden erweitern den Handlungsrahmen und die Prozessbegleitung von Fachkräften in der Entwicklungszusammenarbeit.

Das Seminar bietet einen Überblick über unterschiedliche partizipative Methoden und ihre Anwendungsmöglichkeiten im Projektalltag. Im Zentrum stehen die Reflektion und Erprobung ausgewählter partizipativer Instrumente aus dem Methodenpaket des "Participatory Rural Appraisal" (PRA). Die Anforderungen an eine partizipative Berater/innen-Rolle werden dabei ebenso thematisiert wie die Möglichkeiten und Grenzen partizipativer Arbeitsweisen im jeweiligen  Projekt- Kontext.

Anmeldungen bis zum 28. August 2017 möglich.

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13. - 17. November 2017: Berlin

Berliner Entwicklungspolitisches Bildungsprogramm zum Thema Kolonialismus

KATE veranstaltet vom 13. - 17. November 2017 das 18. Berliner Entwicklungspolitische Bildungsprogramm (benbi). Schüler/-innen der 3. - 13. Klasse können sich dabei im Rahmen von Workshops, Kinoforum, Bühnenprogramm und Podiumsdiskussion interaktiv und altersgerecht mit den vielfältigen Aspekten des Jahresthemas Kolonialismus auseinandersetzen und den Spuren und Auswirkungen des Kolonialismus auf das heutige Leben auf den Grund gehen.

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Brandenburg

22. Juni 2017: Baruth

Baruther Schlossgespräche für eine nachhaltige Entwicklung in Brandenburg

Die Servicestelle Kommunen für die Einen Welt (SKEW) lädt zu den zweiten Baruther Schlossgesprächen für eine nachhaltige Entwicklung in Brandenburg in das Alte Schloss Baruth ein. Aufbauend auf der Veranstaltung in Brandenburg am 21. Oktober 2016 soll mit Akteur/-innen aus Politik, Landesministerien, Nichtregierungsorganisationen und Kommunen der Weg zur Nachhaltigkeit in Brandenburg weiter entwickelt und anhand von guten Beispielen die Umsetzungsmöglichkeiten der Agenda 2030 in Kommunen diskutiert werden. Dabei werden Erfahrungen aus der kommunalen Praxis eingebracht und Möglichkeiten der Vernetzung und gegenseitigen Unterstützung gegeben.

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30. Juni 2017: Potsdam

8.Round Table Entwicklungspolitik Brandenburg

Das 8. Treffen des Round Table Entwicklungspolitik Brandenburg wird am Freitag, den 30.Juni 2017, vom 10 bis ca. 15 Uhr  in Potsdam stattfinden.Dieses Gremium wird vom Ministerium der Justiz und für Europa und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg und von VENROB e. V. als entwicklungspolitisches Landesnetzwerk gemeinsam verantwortet. Die bisherigen Stakeholder werden demnächst eine persönliche Einladung dazu erhalten. Neue Interessenten werden gebeten, sich in der Geschäftsstelle von VENROB bei Herrn Prüfer zu melden.

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Bremen

19. Juli 2017: Bremen

Nigeria - Afrikas Riese zwischen Rezession und Hoffnung

Nigeria ist ein Land der Widersprüche und Extreme: Größter Erdölexporteur Afrikas und stärkste Wirtschaftskraft Westafrikas. Gleichzeitig gibt es große Armut - etwa 50% Prozent der ca.186 Millionen Nigerianer leben von weniger als 2 Dollar pro Tag. Der  Wohlstand verteilt sich auf eine kleine Elite, Korruption ist eines der größten Probleme im Land. Ein Land, aus dem die Menschen fliehen - für eine bessere Ausbildung, ein Studium oder einfach um zu arbeiten und ihre Familien zu unterstützen. Die, die es schaffen, in den westlichen Ländern Fuß zu fassen, kehren ihrer Heimat meist für immer den Rücken.Was braucht Nigeria wirklich, um sein Potenzial entfalten zu können, für eine nachhaltige soziale und wirtschaftliche Entwicklung des Landes?

Hierzu diskutieren die Referenten Dr. Joy Alemazung (Global Governance Institute Brüssel), James Olatunde Olusanmi (HR&EP Foundation Nigeria), Toritseju Nanna (Stipendiat Start-Stiftung).

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Hamburg

04. April - 04. Juli 2017: Hamburg

Ringvorlesung: Wie wirkt Entwicklungspolitik?

Die Entwicklungspolitik steht seit jeher in der Kritik. Sie vermeldet zwar Erfolge, jedoch bleiben drängende globale Probleme wie Armut – etwa 800 Millionen Menschen leiden an Hunger – ungelöst. In der öffentlichen Meinung wird der Entwicklungspolitik oft Verschwendung und Nutzlosigkeit vorgeworfen, während gleichzeitig Erwartungen seit der Flüchtlingskrise steigen. Dies wirft Fragen auf, um die es in dieser Ringvorlesung geht: Kann Entwicklungspolitik überhaupt wirksam sein? Oder muss ihre Wirksamkeit nur besser belegt und gesteuert werden? Welche Herausforderungen und Möglichkeiten bietet die Evaluation?

Im ersten Teil der Ringvorlesung geht es um Fragen zu Wirkungszusammenhängen und methodischen Ansätzen, im zweiten Teil um die Praxis der Wirkungserfassung und Veranschaulichung von komplexen Zusammenhängen. Damit ist die Ringvorlesung auch relevant für andere Bereiche, in denen komplexe Auswirkungen von sozialen Interventionen verstanden und beurteilt werden sollen.

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26. - 27. Juni 2017: Hamburg

Umsetzung der Agenda 2030 in Städten und Kommunen voranbringen

Am 7. und 8. Juli 2017 blickt die Welt auf den G20-Gipfel in Hamburg. „Die globalen Herausforderungen unserer Zeit zu meistern und zu gestalten ist gemeinsames Ziel der G20“, so Bundeskanzlerin Angela Merkel zur Aufgabe des Gipfels, zu dem die Regierungschefs aller 20 Mitgliedsstaaten, unter anderem auch Mexiko, Südafrika, Indonesien oder Brasilien, zusammenkommen. Auch die rasche und umfassende Umsetzung der Agenda 2030 der Vereinten Nationen mit ihren globalen Zielen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) steht auf der Tagesordnung des Gipfels. Verantwortung übernehmen wollen die G20 Staaten vor allem im Rahmen von Partnerschaften mit Afrika, im Bereich Flucht und Migration oder bei der Verbesserung der Ernährungssicherung.

Zwei Wochen vor dem G20-Gipfel lädt die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) von Engagement Global zusammen mit der Hamburger Behörde für Umwelt und Energie und der Außenstelle Hamburg von Engagement Global in die Hansestadt ein, um die lokale Dimension der Agenda 2030 aufzugreifen und konkrete Handlungsmöglichkeiten für Kommunalverwaltungen zu diskutieren.

Anmeldeschluss: 21. Juni 2017.

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Hessen

23. - 25. Juni 2017: Marburg

Empowerment-Training „Empowerment für Entwicklung“

Dieses Grundlagen-Training ist für aktive People of Color (PoC) – schwarze Menschen bzw. Menschen mit Migrationshintergrund, die sich in (entwicklungs)politischen oder interkulturellen Kontexten engagieren. Menschen, die in ihrem Alltag wie in ihrem Engagement immer wieder rassistische oder diskriminierende Erfahrungen machen.

Rassismus und Diskriminierung treten dabei in verschiedener Form, in verschiedener Intensität und in verschiedener Ausprägung auf – der Hintergrund jedoch ist immer derselbe: Aufgrund ihrer dunkleren Hautfarbe oder ihrer Herkunft sind PoC kein Mitglied der weißen deutschen Mehrheitsgesellschaft. Dies spiegelt sich auch in verschiedenen (entwicklungs-)politischen Szenen sowie im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit wieder.

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30. Juni - 01. Juli 2017: Frankfurt am Main

Global nachhaltige Entwicklung(-ziele) im Spannungsfeld gloKaler Ungleichheiten

SDG-Seminar mit Info- und Diskussionsabend sowie thematischen Workshops: Als Input für die Veranstaltung „Global nachhaltige Entwicklung im Spannungsfeld von Ungleichheit und Populismus“ am Freitag wurden Wolfgang Obenland (Global Policy Forum, Bonn) und Bernd Ludermann (Zeitschrift welt-sichten, Frankfurt) gewonnen, die sich differenziert mit globalen Ungleichheiten und unterschiedlichen Formen populistischer Politiken auseinandersetzen. Am Samstag bieten verschiedene vertiefende Workshops Gelegenheit zur gemeinsamen Diskussion und Strategieentwicklung. Im Anschluss an die zweitägige Seminarveranstaltung findet die jährliche EPN Hessen-Mitgliederversammlung statt.

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Mecklenburg-Vorpommern

02. - 22. November 2017: Landesweit

Weltwechsel 2017: Menschlichkeit als Jahresthema

Die Organisator/-innen der landesweiten Weltwechsel-Wochen, die ab 2017 die bisherigen Entwicklungspolitischen Tage ablösen, haben sich nach einem kreativen Entscheidungsprozess für das diesjährige Oberthema für die Veranstaltungsreihe entschieden: Menschlichkeit.

Humanismus, Menschenwürde: Angesichts der aktuellen Situation auf der Welt, dem zunehmenden Rechtspopulismus und der Bundestagswahl im Nacken, ist dies ein Thema, das anschlussfähig ist und mit dem sich große Bündnisse schließen lassen. Ein Thema, das sich eignet, eine große Party zu veranstalten, aber auch Leute zu Diskussionsveranstaltungen und Vorträgen zu holen. Es verbindet  alle, weil die Frage nach der Menschenwürde, nach Menschlichkeit leider wieder aktuell geworden ist. Menschlichkeit, die überall auf der Welt immer wieder zur Disposition steht. Das Recht eines jeden Menschen auf seine Würde und die Pflicht, die der anderen anzuerkennen und zu schützen. Ein Thema, das viele Menschen auch außerhalb entwicklungspolitischer Kontexte bewegt.

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Niedersachsen

18. September 2017: Hannover

Südperspektiven auf die partnerschaftliche Entwicklungszusammenarbeit

Welche Erfahrungen machen Südpartner/-innen in der Entwicklungszusammenarbeit mit deutschen Organisationen? Wie lässt sich Zusammenarbeit im Sinne einer gleichberechtigten Partnerschaft auf Augenhöhe weiterentwickeln? Welche strukturellen Herausforderungen in den Rahmenbedingungen und Fallstricke bestehen dabei? Wer definiert eigentlich, was „Entwicklung“ bedeutet?! Welche Forderungen haben Südpartner/-innen?

Geofrey Nsubuga, Direktor der deutsch-ugandischen Partnerorganisation Somero Uganda, bringt viele Jahre Erfahrung in der Zusammenarbeit mit deutschen Partner/-innen und Mittelgebern mit. Er wird über die Lernprozesse von Somero berichten und die Teilnehmenden zum interaktiven Austausch und Reflexion einladen. Nsubuga befindet sich auf Besuchsreise in Deutschland im Rahmen des Learn2Change - Global Network of Educational Activists.

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Nordrhein-Westfalen

12. - 17. November 2017: Hattingen

Die Welt in Bewegung - Flucht, Arbeitsmigration und Einwanderungspolitik heute

Migration über Landesgrenzen hinweg ist ein weltweites Phänomen. Es gibt kein Land, das solche Zu- und Abwanderungen nicht kennen würde. Die Beweggründe dafür, dass Menschen das gewohnte Lebensumfeld, die Familie, die Nachbarschaft, das Land verlassen, sind vielfältig. Zu den Druckfaktoren, die im Abwanderungsland wirksam sind und die die Migrationsforschung von den Sogfaktoren unterscheidet, die vom Aufnahmeland ausgehen, gehören schlechte wirtschaftliche Lebensbedingungen, die Suche nach Arbeit und Auskommen, vor allem der Schutz vor Unterdrückung und Verfolgung und zunehmend auch Umweltzerstörung und Klimaveränderungen. Was bedeutet massenhafte Abwanderung für das Herkunftsland? Und was erwartet die Migrant/-innen in den Zielländern? Die Blicke richten sich auf die Einwanderungspolitik und –kultur in Europa und Deutschland.

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Rheinland-Pfalz

23. - 24. Juni 2017: Ingelheim am Rhein

Nur ein Tropfen auf den heißen Stein? Entwicklungszusammenarbeit im Zeichen der internationalen Flüchtlingskrise

Der Zustrom mehrerer Hunderttausend Geflüchteter hat bei vielen Menschen Ängste ausgelöst. Während die einen besorgt sind, ihren materiellen Wohlstand teilen zu müssen, sehen andere „unsere Art zu leben“ als bedroht an. Rasche Lösungsvorschläge für die sogenannte „Flüchtlingskrise“ werden nun von der Politik erwartet. Die deutsche und europäische Entwicklungspolitik gehört zu den Dreh- und Angelpunkten, über die in diesem Rahmen diskutiert wird: Lässt sich der Zustrom von Geflüchteten mit Hilfe von mehr Mitteln für Entwicklungszusammenarbeit eindämmen? Können mit den Instrumenten der Entwicklungszusammenarbeit die ganz unterschiedlichen Fluchtursachen wirkungsvoll bekämpft werden?

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26. August 2017: Mainz

Agenda 21-Sonnenmarkt 2017

Der AGENDA 21-Sonnenmarkt ist eine Veranstaltung rund um das Thema nachhaltige Lebensstile, Umwelt- und Klimaschutz, regenerative Energien, Energiesparen, Gesundheit, regionale Kreisläufe, globales Engagement und Verantwortung, soziale Projekte, nachhaltige Mobilität, fairer Handel und viele andere Themen. Im letzten Jahr haben sich 40 Gruppen, Vereine und Initiativen mit einem vielfältigen Angebot beim AGENDA 21 Sonnenmarkt präsentiert. Das Angebot auf dem Gutenbergplatz in Mainz reicht von Spielen, Attraktionen, Aktionen, Wettbewerben, Gewinnspielen, Dingen zum ausprobieren, testen, essen, trinken und bis hin zu engagierten Gesprächspartnern und vielfältigen Informationen. Mit dem AGENDA 21- Sonnenmarkt haben Gruppen, Vereine und Initiativen die einzigartige Möglichkeit, sich und ihre so wertvolle Arbeit vielen Menschen zu präsentieren.

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Saarland

29. November 2016 - Juni 2017: Saarbrücken

Vortrags- und Dialogreihe "Was ist fair am Handel?" zur Weltwirtschaft

Am Dienstag, den 29. November um 18 Uhr startet im Rathausfestsaal Saarbrücken eine fünfteilige Vortrags- und Dialogreihe zum Thema "Was ist fair am Handel? Einblicke in Aspekte der Weltwirtschaft". Unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeisterin Charlotte Britz und im Kontext der Auszeichnung der Stadt Saarbrücken als „Hauptstadt des fairen Handels“ wird die Reihe vom Netzwerk Entwicklungspolitik im Saarland e. V. in Kooperation mit der Außenstelle Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland der Engagement Global und der Landeshauptstadt Saarbrücken in der Zeit von November 2016 bis Juni 2017 angeboten.

Die Auftaktveranstaltung am 29. November mit dem Titel: „Globaler Handel – Läuft da was nicht rund? Einblick in alte und neue Mechanismen des Welthandelssystems“ bietet Impulsvorträge von Dr. Jürgen Wiemann und Tobias Reichert, zwei hochkarätigen Handels- und Entwicklungsexperten. Ihre Vorträge werden unter anderem folgende Fragen beleuchten: Wie hat sich die Weltwirtschaft entwickelt und was zeichnet sich im Kontext von Brexit und Trump-Wahl ab? Wie wirkt Welthandel auf Länder weltweit und auf das Saarland? Was ist an den Mechanismen der Weltwirtschaft ungerecht? Wie können wir zu einem gerechteren Welthandel beitragen? Nach dem Vortrag diskutieren lokale Akteure über ihre jeweilige Rolle im Welthandel und darüber, wie sie zu einer gerechteren Weltwirtschaft beitragen können. Das Publikum ist herzlich eingeladen, sich an der interaktiven Diskussion zu beteiligen. Nach dieser einführenden Veranstaltung werden am 17. Januar, im März und im Mai drei weitere Veranstaltungen anhand verschiedener Handelsbereiche veranschaulichen, wo Handel unfair ist und wie er fairer gestaltet werden könnte. Die Abschlussveranstaltung im Juni wird alle gesammelten Ideen bündeln und Perspektiven für eine gerechtere Weltwirtschaft aufzeigen.

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Sachsen

22. Juni 2017: Leipzig

Vortrag zum Thema Frauen als Produzentinnen in Ruanda

Für viele Menschen in Ruanda spielt die Maniokapflanze eine existenzielle Rolle. Ihr Anbau ist hauptsächlich von Frauen und Kinder gemacht. Bei der Veranstaltung wird mit der Bildungsreferentin Esperance Mukeschimana–Albrecht aus Ruanda über die aktuelle Lage der Lebens- und Arbeitsbedingungen von Frauen und Kinder in Ruanda konkret gesprochen.

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08. Juli 2017: Chemnitz

„Mit Projekten aktiv werden“: Stiftung Nord-Süd-Brücken berät

Das entwicklungspolitische Netzwerk Sachsen e.V. (ENS) bietet dieses Seminar für Menschen mit und ohne Migrationshintergrund an, die sich für politische Bildungsarbeit und Globales Lernen interessieren. Beleuchtet werden dabei in Theorie und Praxis die Grundlagen und Möglichkeiten der politischen Bildungsarbeit, sowie Möglichkeiten, Projekte in diesem Bereich mit Förderungen zu finanzieren.

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01. - 30. November 2017: Landesweit

Sächsische Entwicklungspolitische Bildungstage (SEBIT) zum Thema "Kolonialismus"

Die  Sächsischen  Entwicklungspolitischen  Bildungstage (SEBIT) sind eine sachsenweite Veranstaltungsreihe, die jedes Jahr vom 1. bis  30. November stattfindet. Die  Veranstaltungen der SEBIT richten sich an Schulklassen, Jugendgruppen, Erwachsenengruppen, Pädagog/-innen sowie an ein breites öffentliches Publikum in den Veranstaltungsorten. Diesjähriges Thema ist Kolonialismus.

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Thüringen

09. Juni - 25. November 2017: Jena/Erfurt

Weiterbildung Referent/-in Globales Lernen

Auch im jahr 2017 bietet das Eine Welt Netzwerk Thüringen eine Weiterbildung als Referent/-in für Globales Lernen an. Im Rahmen des Projektes Thüringer Entwicklungspolitische Bildungstage (thebit) können interessierte Personen in der Weiterbildung wichtige Themen wie Globalisierung, Nachhaltigkeit, Werte und Vielfalt vertiefen.

Die Weiterbildung besteht aus zwei Einheiten: ein Einführungsseminar (16 Stunden) und ein Vertiefungsseminar (14 Stunden). Das Einführungsseminar findet am 9.-11. Juni 2017 in Jena statt. Als Vertiefungsseminar stehen zwei Optionen zur Verfügung:

Am 16.Juni und 25.November 2017 ( jeweils von 10:00-17:00 Uhr) zu: Sustainable Development Goals in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit (Erfurt)
oder
Am 27.-28. Oktober 2017 ( jeweils von 10:00-17:00 Uhr) zu: Mind-Behaviour Gap – Vom Wissen zum Handeln. Und die Lücke dazwischen (Jena)

Nach der Teilnahme an den Seminaren, der Einreichung eines Veranstaltungskonzeptes und der Durchführung einer Bildungsveranstaltung im Rahmen der thebit, erhalten die Teilnehmer/-innen das Zertifikat. Die Seminare sind Teil der Weiterbildungsreihe, können aber als Einzelveranstaltungen besucht werden.

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