Veranstaltungen

Baden-Württemberg

20. April 2017 - April 2019: Landesweit

Veranstaltungsreihe „17 Ziele an 17 Orten: Die Globalen Nachhaltigkeitsziele in Baden-Württemberg“

Mit einer Veranstaltung zu je einem der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung – den Sustainable Development Goals (SDG) – an 17 unterschiedlichen Orten in Baden-Württemberg rückt das Eine-Welt-Promotor/-innenprogramm die Ziele und Themen der von den Vereinten Nationen verabschiedeten Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung in den Blick. Die Umsetzung der Ziele im Sinne einer nachhaltigen, global gerechten Entwicklung braucht eine breite Unterstützung auch vor Ort. Beginnend mit einer Auftaktveranstaltung auf der Messe Fair Handeln vom 20. bis 23. April 2017 bis zum Abschluss auf der Bundesgartenschau im April 2019 informieren und motivieren die 17 Veranstaltungen Menschen auf ganz unterschiedliche Arten, globalen Herausforderungen mit aktivem Engagement in Politik und Gesellschaft zu begegnen.

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07. Juli 2017: Rust

7. Jugendforum zur Entwicklungspolitik - Wir denken global - und handeln lokal!

Jugendliche von heute sind die Gestalter der Welt von morgen. Grund genug, engagierte junge Menschen zusammenzubringen, um Fragen der Globalisierung, weltweiter Gerechtigkeit und einer nachhaltigen Lebensweise zu diskutieren. Wer selbst aktiv werden möchte und die Zukunft klimafreundlich, gerecht und nachhaltig gestalten will, ist herzlich eingeladen!

In verschiedenen Workshops erfahren Jugendliche, wie ihr eigener Lebensstil die Welt beeinflusst und wie kleine Veränderungen große Auswirkungen haben können. Handlungsmöglichkeiten werden aufgezeigt und diskutiert. Das Forum richtet sich an Jugendliche zwischen 15 und 19 Jahren. Pro Schule oder Jugendeinrichtung ist die Teilnehmerzahl auf 10 Jugendliche begrenzt.

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Bayern

23. - 24. Juni 2017: Augsburg

Bayerische Eine-Welt-Tage mit Fair Handel Messe Bayern

Die "Bayerischen Eine-Welt-Tage" mit "Fair Handels Messe Bayern" sind der Treffpunkt für Eine Welt-Akteure und Eine Welt-Themen in Bayern und darüber hinaus.

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31. Juli - 04. August 2017: Kochel am See

Afrika südlich der Sahara: Deutschlands Verantwortung angesichts von Staatsversagen und Demokratisierungsversuchen

Afrika hat sich verändert. Während einige Regionen ökonomisch und politisch große Fortschritte machen, scheinen andere in Gewalt und Bürgerkriegen zu versinken. Vor allem in Ostafrika prallen die Gegensätze aufeinander. Welchen Herausforderungen sollte sich Deutschland angesichts dieser Entwicklungen stellen?

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04. - 05. August 2017: Benediktbeuern

Was ist ein gutes Auslandsprojekt? Qualifizierungsseminar zu Auslandsprojekten im Rahmen des EZ-Kleinprojektefonds

Das Seminar richtet sich an gemeinnützige Organisationen in Deutschland, die Kontakte in Länder des Globalen Südens haben und ein Partnerschaftsprojekt planen und durchführen möchten.Es werden Methoden und Instrumente der Projektentwicklung und -begleitung vorgestellt. Praktische Übungen werden durchgeführt und die Frage diskutiert, was ein gutes Auslandsprojekt ausmacht. Außerdem wird gemeinsam überlegt, wie Erfolge im Projekt über sogenannte Indikatoren nachgewiesen werden können und Hinweise gegeben, wie ein Endbericht aussieht.

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Berlin

14. Juni 2017: Berlin

18. Berliner Forum Entwicklungspolitik

Berlin soll als Eine Welt Stadt „solidarisch, weltoffen und nachhaltig“ werden. Dies wurde in dem im November 2016 verabschiedeten Koalitionsvertrag der rot-rot-grünen Landesregierung beschlossen. Doch was heißt das konkret? Wie sozial und ökologisch nachhaltig ist Berlins Klima- und Energiepolitik? Welchen Stellenwert haben Globales Lernen und Dekolonisierung in der politischen Agenda? Diese und weitere Fragen möchte der Berliner Entwicklungspolitische Ratschlag (BER) beim 18. Berliner Forum Entwicklungspolitik „Wann, wenn nicht jetzt? Berlin wird Eine Welt Stadt“ nachgehen. Im Gespräch werden entwicklungspolitische Sprecher aus dem Abgeordnetenhaus teilnehmen. Zu Gast werden Frank Jahnke (SPD), Harald Gindra (Die Linke) und Georg Kössler (Bündnis 90/Die Grünen) sein. Das Diskussionsforum findet im Rahmen des Eröffnungsfestes des Eine Welt Zentrums Berlin Global Village.

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13. - 17. November 2017: Berlin

Berliner Entwicklungspolitisches Bildungsprogramm zum Thema Kolonialismus

KATE veranstaltet vom 13. - 17. November 2017 das 18. Berliner Entwicklungspolitische Bildungsprogramm (benbi). Schüler/-innen der 3. - 13. Klasse können sich dabei im Rahmen von Workshops, Kinoforum, Bühnenprogramm und Podiumsdiskussion interaktiv und altersgerecht mit den vielfältigen Aspekten des Jahresthemas Kolonialismus auseinandersetzen und den Spuren und Auswirkungen des Kolonialismus auf das heutige Leben auf den Grund gehen.

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Brandenburg

30. Juni 2017: Potsdam

8.Round Table Entwicklungspolitik Brandenburg

Das 8. Treffen des Round Table Entwicklungspolitik Brandenburg wird am Freitag, den 30.Juni 2017, vom 10 bis ca. 15 Uhr  in Potsdam stattfinden.Dieses Gremium wird vom Ministerium der Justiz und für Europa und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg und von VENROB e. V. als entwicklungspolitisches Landesnetzwerk gemeinsam verantwortet. Die bisherigen Stakeholder werden demnächst eine persönliche Einladung dazu erhalten. Neue Interessenten werden gebeten, sich in der Geschäftsstelle von VENROB bei Herrn Prüfer zu melden.

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Bremen

19. - 20. Mai 2017: Bremen

Konferenz "Partneschaftsabkommen zwischen der Europäischen Union und afrikanischen Regionen - Chance oder Hindernis für nachhaltige Entwicklung?"

Die Europäische Union hat mit vielen afrikanischen Regionen und Staaten Economic Partnership Agreements (EPAs) geschlossen. Die Abkommen verbinden weitgehenden Freihandel mit dem Versprechen einer Entwicklungszusammenarbeit. Aber wie realistisch ist dieses Versprechen angesichts der Erfahrungen mit bisherigen Entwicklungsstrategien? Welche Anforderungen müssen die EPAs erfüllen, um erfolgreich zu sein? Mit Beteiligung von Vertreter/innen von NRO, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft aus Afrika und Europa sollen einzelne Aspekte der Abkommen kritisch beleuchtet werden.

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Hamburg

04. April - 04. Juli 2017: Hamburg

Ringvorlesung: Wie wirkt Entwicklungspolitik?

Die Entwicklungspolitik steht seit jeher in der Kritik. Sie vermeldet zwar Erfolge, jedoch bleiben drängende globale Probleme wie Armut – etwa 800 Millionen Menschen leiden an Hunger – ungelöst. In der öffentlichen Meinung wird der Entwicklungspolitik oft Verschwendung und Nutzlosigkeit vorgeworfen, während gleichzeitig Erwartungen seit der Flüchtlingskrise steigen. Dies wirft Fragen auf, um die es in dieser Ringvorlesung geht: Kann Entwicklungspolitik überhaupt wirksam sein? Oder muss ihre Wirksamkeit nur besser belegt und gesteuert werden? Welche Herausforderungen und Möglichkeiten bietet die Evaluation?

Im ersten Teil der Ringvorlesung geht es um Fragen zu Wirkungszusammenhängen und methodischen Ansätzen, im zweiten Teil um die Praxis der Wirkungserfassung und Veranschaulichung von komplexen Zusammenhängen. Damit ist die Ringvorlesung auch relevant für andere Bereiche, in denen komplexe Auswirkungen von sozialen Interventionen verstanden und beurteilt werden sollen.

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26. - 27. Juni 2017: Hamburg

Umsetzung der Agenda 2030 in Städten und Kommunen voranbringen

Am 7. und 8. Juli 2017 blickt die Welt auf den G20-Gipfel in Hamburg. „Die globalen Herausforderungen unserer Zeit zu meistern und zu gestalten ist gemeinsames Ziel der G20“, so Bundeskanzlerin Angela Merkel zur Aufgabe des Gipfels, zu dem die Regierungschefs aller 20 Mitgliedsstaaten, unter anderem auch Mexiko, Südafrika, Indonesien oder Brasilien, zusammenkommen. Auch die rasche und umfassende Umsetzung der Agenda 2030 der Vereinten Nationen mit ihren globalen Zielen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) steht auf der Tagesordnung des Gipfels. Verantwortung übernehmen wollen die G20 Staaten vor allem im Rahmen von Partnerschaften mit Afrika, im Bereich Flucht und Migration oder bei der Verbesserung der Ernährungssicherung.

Zwei Wochen vor dem G20-Gipfel lädt die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) von Engagement Global zusammen mit der Hamburger Behörde für Umwelt und Energie und der Außenstelle Hamburg von Engagement Global in die Hansestadt ein, um die lokale Dimension der Agenda 2030 aufzugreifen und konkrete Handlungsmöglichkeiten für Kommunalverwaltungen zu diskutieren.

Anmeldeschluss: 21. Juni 2017.

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Hessen

23. - 25. Juni 2017: Marburg

Empowerment-Training „Empowerment für Entwicklung“

Dieses Grundlagen-Training ist für aktive People of Color (PoC) – schwarze Menschen bzw. Menschen mit Migrationshintergrund, die sich in (entwicklungs)politischen oder interkulturellen Kontexten engagieren. Menschen, die in ihrem Alltag wie in ihrem Engagement immer wieder rassistische oder diskriminierende Erfahrungen machen.

Rassismus und Diskriminierung treten dabei in verschiedener Form, in verschiedener Intensität und in verschiedener Ausprägung auf – der Hintergrund jedoch ist immer derselbe: Aufgrund ihrer dunkleren Hautfarbe oder ihrer Herkunft sind PoC kein Mitglied der weißen deutschen Mehrheitsgesellschaft. Dies spiegelt sich auch in verschiedenen (entwicklungs-)politischen Szenen sowie im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit wieder.

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30. Juni 2017: Frankfurt am Main

Fachtag: "Globales Lernen & Jugendpartizipation im Zeichen der SDGs"

hne die Beteiligung von Jugendlichen ist politischer Wandel weder denkbar noch nachhaltig. Umgekehrt sind Kinder und Jugendliche überall auf der Welt von den Auswirkungen sozialer Ungleichheit und Umweltzerstörung unmittelbar betroffen. Wie also können sie für die Beschäftigung mit diesen Themen gewonnen und in der aktiven Mitgestaltung ihrer Zukunft gestärkt werden?

Den Bezugsrahmen für diese Fragestellungen bilden die im Herbst 2015 von den Vereinten Nationen verabschiedeten globalen, nachhaltigen Entwicklungsziele (Sustainable Development Goals / SDGs). Sie sollen Orientierung geben, um auf lokaler wie globaler Ebene Entwicklungsprozesse so zu steuern, so dass demokratische, inklusive, soziale wie ökologisch gerechte Veränderungen vor Ort gestärkt werden. Im Gegensatz zu den Millenniumszielen sollen die SDGs nicht nur für den Globalen Süden gelten, sondern auch hier vor Ort grundlegende Veränderungen anstoßen.

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Mecklenburg-Vorpommern

02. - 22. November 2017: Landesweit

Weltwechsel 2017: Menschlichkeit als Jahresthema

Die Organisator/-innen der landesweiten Weltwechsel-Wochen, die ab 2017 die bisherigen Entwicklungspolitischen Tage ablösen, haben sich nach einem kreativen Entscheidungsprozess für das diesjährige Oberthema für die Veranstaltungsreihe entschieden: Menschlichkeit.

Humanismus, Menschenwürde: Angesichts der aktuellen Situation auf der Welt, dem zunehmenden Rechtspopulismus und der Bundestagswahl im Nacken, ist dies ein Thema, das anschlussfähig ist und mit dem sich große Bündnisse schließen lassen. Ein Thema, das sich eignet, eine große Party zu veranstalten, aber auch Leute zu Diskussionsveranstaltungen und Vorträgen zu holen. Es verbindet  alle, weil die Frage nach der Menschenwürde, nach Menschlichkeit leider wieder aktuell geworden ist. Menschlichkeit, die überall auf der Welt immer wieder zur Disposition steht. Das Recht eines jeden Menschen auf seine Würde und die Pflicht, die der anderen anzuerkennen und zu schützen. Ein Thema, das viele Menschen auch außerhalb entwicklungspolitischer Kontexte bewegt.

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Niedersachsen

20. - 21. Juni 2017: Osnabrück

Bundes-Netzwerktreffen „Migration und Entwicklung auf kommunaler Ebene“

Das siebte Bundesweite Netzwerktreffen „Migration und Entwicklung auf lokaler Ebene“ findet am Dienstag, 20. und Mittwoch, 21. Juni 2017 voraussichtlich in Osnabrück statt. Nachdem beim letzten bundesweiten Netzwerktreffen einen inspirierenden Vortrag des Vereins SiSTERS – Frauen für Afrika gehört wurde, wird sich zu Beginn der Veranstaltung vertieft mit dem Thema Geschlechtergerechtigkeit im Kontext von Migration und Entwicklung auf kommunaler Ebene beschäftigt. im zweiten Teil des Netzwerktreffens wird sich mit der innerkommunalen Zusammenarbeit im Bereich Migration und Entwicklung beschäftigt: Welchen Handlungslogiken folgen Integrationsbeauftragte / Zuständige für Internationales / Gleichstellungsbeauftragte / Kommunalpolitikerinnen und -Politiker / Vertreterinnen und Vertreter der Zivilgesellschaft und wie könnte man die jeweils anderen für eine Zusammenarbeit gewinnen? Welche Hürden gibt es hier und welche Lösungsvorschläge können  identifiziert werden? Im Bewusstsein, dass jeder Verein und jede Kommune unterschiedlich funktioniert, werden gemeinsam modulare Erfolgsfaktoren erarbeitet.

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Nordrhein-Westfalen

19. Juni 2017: Bonn

Grenzen (im Denken) überwinden. Migration und Entwicklung im 21. Jahrhundert

Seit dem Sommer 2015 steht das Thema Migration weit oben auf der politischen Agenda in Deutschland. Damals verstärkte sich der Eindruck, alle Migrant/-innen und Geflohenen weltweit – oder zumindest aus der näheren Umgebung Europas – wollten nach Deutschland. Plötzlich schien die ganze Welt in Bewegung gekommen zu sein.

Doch dieser Eindruck täuscht. Weder die ganze Welt migriert, noch wollen alle Menschen, die migrieren, nach Europa oder Deutschland. Dass die absoluten Zahlen der internationalen Migrant/-innen steigen, hängt zum einen mit wachsenden internationalen Flüchtlingszahlen (einem Teil der internationalen Migration) zusammen, aber auch mit der absolut wachsenden Weltbevölkerung: Gemessen an der Gesamtzahl der Weltbevölkerung liegt der Anteil der MigrantInnen über lange Zeiträume gesehen relativ stabil bei etwas über drei Prozent.

Dennoch ist es natürlich wichtig zu wissen, aus welchen Regionen, aus welchen Motiven, auf welchen Wegen, mit welchen Zielen und Perspektiven Menschen migrieren – und ob sich dabei Veränderungen und Trends über die letzten Jahre abzeichnen. Das Wissen über diese „Migrationsmuster“ sollte neben dem Leitmotiv der Menschenrechte die Voraussetzung für politisches Handeln, aber auch für eine zivilgesellschaftliche Begleitung und Kontrolle politischer Entscheidungen liefern. Eine Gelegenheit für eine solche Begleitung und Kontrolle bietet das Ende Juni 2017 in Berlin stattfindende „Global Forum on Migration and Development“ (GFMD). Regierungsvertreter/-nnen aus der ganzen Welt kommen auf diesem Forum zusammen, um die Herausforderungen von Migration und Entwicklung zu diskutieren.

Anmeldungen bis zum 31. Mai 2017 möglich.

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24. Juni 2017: Mühlheim/Ruhr

Faire (Metropol-)Regionen in Deutschland: Erfahrungen und nachhaltige Zukunftsperspektiven

Verschiedene (Metropol-)Regionen und regionale Netzwerke längs und quer durch Deutschland haben sich auf den Weg gemacht bzw. sind als Faire Region ausgezeichnet. Mit der bundesweiten Tagung sollen Erfahrungen zur Fairen Regionalen Vernetzung geteilt, Informationen vermittelt und sich über Aktionsmöglichkeiten ausgetauscht werden.

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12. - 17. November 2017: Hattingen

Die Welt in Bewegung - Flucht, Arbeitsmigration und Einwanderungspolitik heute

Migration über Landesgrenzen hinweg ist ein weltweites Phänomen. Es gibt kein Land, das solche Zu- und Abwanderungen nicht kennen würde. Die Beweggründe dafür, dass Menschen das gewohnte Lebensumfeld, die Familie, die Nachbarschaft, das Land verlassen, sind vielfältig. Zu den Druckfaktoren, die im Abwanderungsland wirksam sind und die die Migrationsforschung von den Sogfaktoren unterscheidet, die vom Aufnahmeland ausgehen, gehören schlechte wirtschaftliche Lebensbedingungen, die Suche nach Arbeit und Auskommen, vor allem der Schutz vor Unterdrückung und Verfolgung und zunehmend auch Umweltzerstörung und Klimaveränderungen. Was bedeutet massenhafte Abwanderung für das Herkunftsland? Und was erwartet die Migrant/-innen in den Zielländern? Die Blicke richten sich auf die Einwanderungspolitik und –kultur in Europa und Deutschland.

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Rheinland-Pfalz

22. - 23. Mai 2017: Mainz

5. Fachkonferenz für sozialverträgliche Beschaffung von IT-Hardware

Nach den erfolgreichen IT-Beschaffungskonferenzen in Rostock, Schwerin, Gelsenkirchen und Bremen wird der Dialog im kommenden Jahr im Konferenzzentrum des ZDF in Mainz fortgeführt. Die Konferenz hat zum Ziel den bundesweiten Austausch zwischen Akteur/-innen des öffentlichen Beschaffungswesens, der Landes- und Kommunalpolitik, Nichtregierungsorganisationen, Kirchen und IT-Unternehmen zu fördern. Neben thematischen Vorträgen, werden praxisorientierte Workshops Teil der Konferenz sein. Zudem wird es Raum geben, sich mit aktuellen Ausschreibungen unter Berücksichtigung von Sozialstandards zu befassen. Ein/-e Vertreter/-in einer Arbeitsrechtsorganisation aus den produzierenden Ländern bereichert die Konferenz zudem mit der Expertise.

Die Veranstaltung wird von den drei entwicklungspolitischen Landesnetzwerken in Rheinland-Pfalz (ELAN e.V.), Hessen (EPN e.V.) und Saarland (NES e.V.) gemeinsam mit WEED e.V. organisiert.

Das Programm und die Anmeldung werden ab Februar 2017 zur Verfügung gestellt.

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23. - 24. Juni 2017: Ingelheim am Rhein

Nur ein Tropfen auf den heißen Stein? Entwicklungszusammenarbeit im Zeichen der internationalen Flüchtlingskrise

Der Zustrom mehrerer Hunderttausend Geflüchteter hat bei vielen Menschen Ängste ausgelöst. Während die einen besorgt sind, ihren materiellen Wohlstand teilen zu müssen, sehen andere „unsere Art zu leben“ als bedroht an. Rasche Lösungsvorschläge für die sogenannte „Flüchtlingskrise“ werden nun von der Politik erwartet. Die deutsche und europäische Entwicklungspolitik gehört zu den Dreh- und Angelpunkten, über die in diesem Rahmen diskutiert wird: Lässt sich der Zustrom von Geflüchteten mit Hilfe von mehr Mitteln für Entwicklungszusammenarbeit eindämmen? Können mit den Instrumenten der Entwicklungszusammenarbeit die ganz unterschiedlichen Fluchtursachen wirkungsvoll bekämpft werden?

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26. August 2017: Mainz

Agenda 21-Sonnenmarkt 2017

Der AGENDA 21-Sonnenmarkt ist eine Veranstaltung rund um das Thema nachhaltige Lebensstile, Umwelt- und Klimaschutz, regenerative Energien, Energiesparen, Gesundheit, regionale Kreisläufe, globales Engagement und Verantwortung, soziale Projekte, nachhaltige Mobilität, fairer Handel und viele andere Themen. Im letzten Jahr haben sich 40 Gruppen, Vereine und Initiativen mit einem vielfältigen Angebot beim AGENDA 21 Sonnenmarkt präsentiert. Das Angebot auf dem Gutenbergplatz in Mainz reicht von Spielen, Attraktionen, Aktionen, Wettbewerben, Gewinnspielen, Dingen zum ausprobieren, testen, essen, trinken und bis hin zu engagierten Gesprächspartnern und vielfältigen Informationen. Mit dem AGENDA 21- Sonnenmarkt haben Gruppen, Vereine und Initiativen die einzigartige Möglichkeit, sich und ihre so wertvolle Arbeit vielen Menschen zu präsentieren.

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Saarland

29. November 2016 - Juni 2017: Saarbrücken

Vortrags- und Dialogreihe "Was ist fair am Handel?" zur Weltwirtschaft

Am Dienstag, den 29. November um 18 Uhr startet im Rathausfestsaal Saarbrücken eine fünfteilige Vortrags- und Dialogreihe zum Thema "Was ist fair am Handel? Einblicke in Aspekte der Weltwirtschaft". Unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeisterin Charlotte Britz und im Kontext der Auszeichnung der Stadt Saarbrücken als „Hauptstadt des fairen Handels“ wird die Reihe vom Netzwerk Entwicklungspolitik im Saarland e. V. in Kooperation mit der Außenstelle Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland der Engagement Global und der Landeshauptstadt Saarbrücken in der Zeit von November 2016 bis Juni 2017 angeboten.

Die Auftaktveranstaltung am 29. November mit dem Titel: „Globaler Handel – Läuft da was nicht rund? Einblick in alte und neue Mechanismen des Welthandelssystems“ bietet Impulsvorträge von Dr. Jürgen Wiemann und Tobias Reichert, zwei hochkarätigen Handels- und Entwicklungsexperten. Ihre Vorträge werden unter anderem folgende Fragen beleuchten: Wie hat sich die Weltwirtschaft entwickelt und was zeichnet sich im Kontext von Brexit und Trump-Wahl ab? Wie wirkt Welthandel auf Länder weltweit und auf das Saarland? Was ist an den Mechanismen der Weltwirtschaft ungerecht? Wie können wir zu einem gerechteren Welthandel beitragen? Nach dem Vortrag diskutieren lokale Akteure über ihre jeweilige Rolle im Welthandel und darüber, wie sie zu einer gerechteren Weltwirtschaft beitragen können. Das Publikum ist herzlich eingeladen, sich an der interaktiven Diskussion zu beteiligen. Nach dieser einführenden Veranstaltung werden am 17. Januar, im März und im Mai drei weitere Veranstaltungen anhand verschiedener Handelsbereiche veranschaulichen, wo Handel unfair ist und wie er fairer gestaltet werden könnte. Die Abschlussveranstaltung im Juni wird alle gesammelten Ideen bündeln und Perspektiven für eine gerechtere Weltwirtschaft aufzeigen.

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18. Mai 2017: Saarbrücken

Engagement-Messe "Engagier dich international!"

An diesem Tag veranstalten saarländische Organisationen von 11:15-14:15 Uhr die Engagement-Messe "Engagier dich international!" im Foyer der Mensa auf dem Campus der Universität des Saarlandes.

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Sachsen

01. - 30. November 2017: Landesweit

Sächsische Entwicklungspolitische Bildungstage (SEBIT) zum Thema "Kolonialismus"

Die  Sächsischen  Entwicklungspolitischen  Bildungstage (SEBIT) sind eine sachsenweite Veranstaltungsreihe, die jedes Jahr vom 1. bis  30. November stattfindet. Die  Veranstaltungen der SEBIT richten sich an Schulklassen, Jugendgruppen, Erwachsenengruppen, Pädagog/-innen sowie an ein breites öffentliches Publikum in den Veranstaltungsorten. Diesjähriges Thema ist Kolonialismus.

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Sachsen-Anhalt

31. Mai - 01. Juni 2017: Dessau-Roßlau

"Weltbaustellen! Abbruch, Sanierung oder Neubau mit Hilfe der SDG" – Entwicklungspolitische Konferenz Sachsen-Anhalt

Das EINE WELT Netzwerk Sachsen-Anhalt lädt gemeinsam mit seinen Mitgliedern zur ersten entwicklungspolitischen Konferenz in Sachsen-Anhalt ein. Unter dem Titel „Weltbaustellen! Abbruch, Sanierung oder Neubau mit Hilfe der SDG“ findet die Konferenz am 31. Mai 2017 in der Zeit von 12.30 bis 18.30 Uhr im Umweltbundesamt in Dessau-Roßlau statt. Die Vereinten Nationen haben mit der Verabschiedung der Sustainable Development Goals (SDG) der Nachhaltigkeit eine neue Schlagkraft verliehen. Danach übernehmen auch die Industrieländer Verantwortung für die „WELT im Wandel“ in ihren eigenen Ländern. Welche Bedeutung diese Verantwortung für ein Bundesland und dessen Zivilgesellschaft haben kann, soll die Konferenz herausarbeiten. Zivilgesellschaft, Politik und Verwaltung des Landes sollen an diesen Fragen arbeiten. Entwicklungspolitische Leitlinien können dazu ein Instrument sein. Die Überarbeitung der Leitlinien von Sachsen-Anhalt aus dem Jahr 2001 soll daher Thema der Konferenz sein. Die entwicklungspolitische Landeskonferenz Sachsen-Anhalt wird mit der Bundeskonferenz der Eine Welt-Promotor/-innen verknüpft und am 31. Mai und 01. Juni 2017 stattfinden. Begrüßungs- sowie Einführungsteil werden gemeinsam stattfinden. Die Arbeitsgemeinschaft der Eine Welt Landesnetzwerke in Deutschland e.V. (agl), die Stiftung Nord-Süd-Brücken und das EINE WELT Netzwerk Sachsen-Anhalt e.V. (ENSA) laden dazu ebenfalls herzlich ein.

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14. Juni 2017: Halle

Überregionales Vernetzungstreffen: Faire Kommunen in Mitteldeutschland

Die Veranstaltung richtet sich an Akteure aus Kommunen des Fairen Handels in Mitteldeutschland, die das Thema Fairer Handel und globale Gerechtigkeit in ihrer Stadt oder Gemeinde weiter ausbauen möchten. Auch Vertreter/-innen aus Kommunen, die sich auf dem Weg zum Titel „Fairtrade Town/-Gemeinde“ befinden, sind herzlich willkommen.

Das Vernetzungstreffen bietet Steuerungsgruppen, Initiativen und weiteren Interessierten die Möglichkeit, sich über aktuelle Entwicklungen der Kampagne „Fairtrade Towns" und das Thema sozial  gerechte Beschaffung zu informieren. Im Mittelpunkt der  Veranstaltung steht der Austausch von Erfahrungen und Ideen zwischen den Fairtrade-Town-Gruppen und Aktiven der Region.

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Thüringen

09. Juni - 25. November 2017: Jena/Erfurt

Weiterbildung Referent/-in Globales Lernen

Auch im jahr 2017 bietet das Eine Welt Netzwerk Thüringen eine Weiterbildung als Referent/-in für Globales Lernen an. Im Rahmen des Projektes Thüringer Entwicklungspolitische Bildungstage (thebit) können interessierte Personen in der Weiterbildung wichtige Themen wie Globalisierung, Nachhaltigkeit, Werte und Vielfalt vertiefen.

Die Weiterbildung besteht aus zwei Einheiten: ein Einführungsseminar (16 Stunden) und ein Vertiefungsseminar (14 Stunden). Das Einführungsseminar findet am 9.-11. Juni 2017 in Jena statt. Als Vertiefungsseminar stehen zwei Optionen zur Verfügung:

Am 16.Juni und 25.November 2017 ( jeweils von 10:00-17:00 Uhr) zu: Sustainable Development Goals in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit (Erfurt)
oder
Am 27.-28. Oktober 2017 ( jeweils von 10:00-17:00 Uhr) zu: Mind-Behaviour Gap – Vom Wissen zum Handeln. Und die Lücke dazwischen (Jena)

Nach der Teilnahme an den Seminaren, der Einreichung eines Veranstaltungskonzeptes und der Durchführung einer Bildungsveranstaltung im Rahmen der thebit, erhalten die Teilnehmer/-innen das Zertifikat. Die Seminare sind Teil der Weiterbildungsreihe, können aber als Einzelveranstaltungen besucht werden.

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15. Juni 2017: Erfurt

Nachhaltigkeitsforum zur Überarbeitung der Nachhaltigkeitsstrategie

Zur Überarbeitung und Neuformulierung der Thüringer Nachhaltigkeitsziele laden der Beirat zur Nachhaltigen Entwicklung Thüringen, das Thüringer Zentrum für Umwelt, Energie und Naturschutz (TMUEN) und das Nachhaltigkeitszentrum Thüringen (NHZ) zum Thüringer Nachhaltigkeitsforum am 15. Juni 2017 in Erfurt ein. Das als öffentliche Veranstaltung geplante Forum soll die zivilgesellschaftliche inhaltliche Diskussion des bis dahin erarbeiteten Entwurfs der Strategie ermöglichen.

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