Berlin

04. September 2017: Berlin

Konferenz: Nachhaltige Entwicklung braucht Demokratie

Die Auswirkungen der rasanten Globalisierung und die mit ihr wachsende soziale Ungleichheit haben rechtspopulistische und anti-demokratische Bewegungen weltweit gestärkt. Diese Bewegungen nähren sich vor allem in Deutschland und Europa auch aus dem wachsenden Gefühl vieler Menschen, wirtschaftlich abgehängt und politisch nicht berücksichtigt zu werden. Im globalen Süden und in den ärmsten Ländern, aber oftmals auch bei uns, sind von Armut Betroffene, Geflüchtete und Migrant_innen sowie Kinder, ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen tatsächlich im politischen Geschehen weniger vertreten und werden bei politischen Entscheidungen weniger gehört. Dabei ist die demokratische Teilhabe aller eine entscheidende Grundvoraussetzung für nachhaltige Entwicklung, die die Überwindung von sozialer Ungleichheit, Kriegen und gewaltsamen Konflikten, Umweltzerstörung und steigendem Ressourcenverbrauch zum Ziel hat. Die im September 2017 neu gewählten Abgeordneten des Deutschen Bundestags und die neue Bundesregierung haben die Aufgabe, sich für die Stärkung der Demokratie und die Bewältigung der globalen Herausforderungen einzusetzen. Im Rahmen der Konferenz wird der Frage nachgegangen: Was ist nötig, um Demokratie weltweit zu stärken und nachhaltige Entwicklung zu verwirklichen?

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05. - 08. Oktober 2017: Berlin

Partizipative Methoden in der Entwicklungszusammenarbeit – miteinander statt nebeneinander

Entwicklungszusammenarbeit auf Augenhöhe bedeutet in der Praxis die Umsetzung eines gemeinsamen Gestaltungsprozesses mit den Partner/innen vor Ort – vor dem Hintergrund von hierarchischen und sozialen Strukturen. Dies erfordert neben anderen Kompetenzen auch ein Wissen über partizipative Methoden, das über ein theoretisches Grundverständnis hinausgeht. Die Vermittlung und die Erprobung dieser Methoden erweitern den Handlungsrahmen und die Prozessbegleitung von Fachkräften in der Entwicklungszusammenarbeit.

Das Seminar bietet einen Überblick über unterschiedliche partizipative Methoden und ihre Anwendungsmöglichkeiten im Projektalltag. Im Zentrum stehen die Reflektion und Erprobung ausgewählter partizipativer Instrumente aus dem Methodenpaket des "Participatory Rural Appraisal" (PRA). Die Anforderungen an eine partizipative Berater/innen-Rolle werden dabei ebenso thematisiert wie die Möglichkeiten und Grenzen partizipativer Arbeitsweisen im jeweiligen  Projekt- Kontext.

Anmeldungen bis zum 28. August 2017 möglich.

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13. - 17. November 2017: Berlin

Berliner Entwicklungspolitisches Bildungsprogramm zum Thema Kolonialismus

KATE veranstaltet vom 13. - 17. November 2017 das 18. Berliner Entwicklungspolitische Bildungsprogramm (benbi). Schüler/-innen der 3. - 13. Klasse können sich dabei im Rahmen von Workshops, Kinoforum, Bühnenprogramm und Podiumsdiskussion interaktiv und altersgerecht mit den vielfältigen Aspekten des Jahresthemas Kolonialismus auseinandersetzen und den Spuren und Auswirkungen des Kolonialismus auf das heutige Leben auf den Grund gehen.

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