Hessen

29. - 30. September 2017: Frankfurt am Main

Konferenz „Afrika im Zentrum? Die neue Entdeckung Afrikas“

Aktuell drehen sich viele Initiativen um Afrika. Die Konferenz „Afrika im Zentrum? Die neue Entdeckung Afrikas“ bietet einen Raum diese Initiativen zu untersuchen und ihre Interessen zu hinterfragen. Die „Compact with Africa“-Initiative des Bundesministeriums der Finanzen (BMF) und der „Marshallplan mit Afrika“ des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) sind zwei Beispiele jener Initiativen, die die Wohlstands- und Friedenssicherung in Afrika zum offiziellen Ziel haben. Es bleibt zu hinterfragen, inwiefern Afrika in diesen Projekten mit einem kolonialen Blick gesehen wird, welcher den Kontinent homogenisiert und auf Probleme beschränkt. Auf der 5. Konferenz „Afrika neu denken“ soll Afrika „neu entdeckt“ werden und dementsprechend ein Perspektivenwechsel stattfinden, der die Potenziale Afrikas beleuchtet und gleichzeitig Afrika vom Objekt zum Subjekt erhebt. Das Programm beinhaltet Beiträge von zahlreichen Referent/-innen zu beispielsweise Friedensförderung, Frauen Empowerment, Klimawandel, Migration und vielem mehr.

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10. November 2017: Frankfurt am Main

Zukunftswerkstatt – Globales Lernen für die glokale Transformation

Die Zukunftswerkstatt „Globales Lernen für die glokale Transformation“ des Entwicklungspolitischen Netzwerks Hessen e. V. (EPN) steht im Zeichen der globalen Nachhaltigkeitsziele (SDG). In der Veranstaltung soll die Frage bearbeitet werden, wie gemeinsam auf globale und lokale Herausforderungen wie den Klimawandel (SDG 13), Ressourcenknappheit (SDG 12), wachsende Ungleichheit (SDG 10) und den damit zusammenhängenden (Rechts-)Populismus anhand von angemessenen Bildungsstrategien (SDG 4) reagiert werden kann. Außerdem bemühen sich die Veranstalter/-innen um Teilnahme von Projektpartner/-innen und Bildungsaktiven aus dem Globalen Süden, um unterschiedliche methodische Zugänge zu reflektieren (SDG 17). Die Werkstatt bietet eine Plattform, über die Akteur/-innen aus dem Globalen Lernen, der Umweltbildung, der politischen und rassismuskritschen Bildung und migrantisch-diasporischen Organisationen in einen intensiven inhaltlichen und methodischen Austausch kommen können. Durch die gegenseitige Perspektivenerweiterung soll eine Praxisreflexion und konzeptionelle Weiterentwicklung angestoßen und zur Erschließung neuer Zielgruppen beigetragen werden. Dabei soll der Begriff der „Großen Transformation“ geschärft und nutzbar gemacht werden.

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