Niedersachsen

28. August 2017: Hannover

Tagung "Fluchtursachen: Was können wir bei uns tun?"

Im Rahmen des Bündnisses „Niedersachsen packt an!“ hat das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz einen Runden Tisch zur nachhaltigen Bekämpfung von Fluchtursachen einberufen. Am 28. August 2017 veranstaltet der Runde Tisch einen Fachtag unter dem Titel „Fluchtursachen – Was können wir bei uns tun?“. Die Tagung beginnt mit einem Einführungsvortrag zur globalen und kommunalen Dimension der Fluchtursachenbekämpfung. Anschließend an einige kurze Impulsvorträge zu landesspezifischen Lösungsansätzen in Niedersachsen wird es in der Mittagspause einen „Markt der Möglichkeiten“ geben. Am Nachmittag soll in Arbeitsgruppen diskutiert und Ergebnisse im Abschlussplenum vorgestellt werden. Das Bündnis „Niedersachsen packt an!“ ist eine Initiative bestehend aus verschiedenen kirchlichen staatlichen und privaten Verbänden, die die Integration von Geflüchteten in Gesellschaft und Arbeitsmarkt fördern will. Ihr Fokus liegt vor allem auf Sprachförderung, Arbeitsmarkt und Wohnen sowie der Förderung von gesellschaftlicher und politischer Mitbestimmung der Geflüchteten.

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29. August 2017: Hannover

Fortbildung: Die SDGs und das Streben nach Wachstum

Transformation unserer Welt: die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung

Im September 2015 hat die Weltgemeinschaft sich auf 17 globale Nachhaltigkeitsziele (engl.: Sustainable Development Goals/SDGs) geeinigt. Im Kern zielen sie darauf globale Herausforderungen, wie Armut, Hunger oder Klimawandel zu beseitigen. Die SDGs sind universell gültig, womit auch Deutschland aufgefordert ist, sich zu bewegen und einen eigenen Beitrag zur Umsetzung der SDGs zu leisten. Was beinhalten die SDGs? Welche Bedeutung haben sie für die Arbeit zivilgesellschaftlicher Akteure? Unser Wirtschaftsmodell auf der Grundlage ständigen Wirtschaftswachstums steht in vielerlei Hinsicht in sozialen, ökologischen und ökonomischen Zielkonflikten zu einer nachhaltigen Entwicklung. Gleichzeitig gilt Wirtschaftswachstum als Lösung gesellschaftlicher und entwicklungspolitischer Probleme, wie Arbeitslosigkeit, Armut und als Voraussetzung zur Erreichung der globalen Nachhaltigkeitsziele. Welche Zielkonflikte ergeben sich aus dem Anspruch der SDGs und der Wachstumslogik? Welche Ansätze alternativen Wirtschaftens gibt es? Die Fortbildung vermittelt grundlegende Kenntnisse zu den SDGs und deren Bedeutung für die Arbeit zivilgesellschaftlicher Akteure. Die Teilnehmenden setzen sich mit Zielkonflikten im Bereich nachhaltigen Wirtschaftens auseinander und beschäftigen sich mit alternativen Handlungsoptionen, die zu einer Umsetzung der SDGs beitragen.

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18. September 2017: Hannover

Südperspektiven auf die partnerschaftliche Entwicklungszusammenarbeit

Welche Erfahrungen machen Südpartner/-innen in der Entwicklungszusammenarbeit mit deutschen Organisationen? Wie lässt sich Zusammenarbeit im Sinne einer gleichberechtigten Partnerschaft auf Augenhöhe weiterentwickeln? Welche strukturellen Herausforderungen in den Rahmenbedingungen und Fallstricke bestehen dabei? Wer definiert eigentlich, was „Entwicklung“ bedeutet?! Welche Forderungen haben Südpartner/-innen?

Geofrey Nsubuga, Direktor der deutsch-ugandischen Partnerorganisation Somero Uganda, bringt viele Jahre Erfahrung in der Zusammenarbeit mit deutschen Partner/-innen und Mittelgebern mit. Er wird über die Lernprozesse von Somero berichten und die Teilnehmenden zum interaktiven Austausch und Reflexion einladen. Nsubuga befindet sich auf Besuchsreise in Deutschland im Rahmen des Learn2Change - Global Network of Educational Activists.

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28. September 2017: Lüneburg

Agenda 2030 vor Ort – Global Nachhaltige Kommune in Niedersachsen

Im Jahr 2015 haben die Vereinten Nationen die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung mit ihren 17 Nachhaltigkeitszielen beschlossen. Diese Ziele formulieren Leitplanken für eine gerechte und zukunftsfähige Welt und richten sich an alle gesellschaftlichen Gruppen und politischen Ebenen. Die Kommunen sind dabei sehr wichtige Akteure. Viele Landkreise, Städte und Gemeinden nehmen sich der globalen Verantwortung bereits an. Die Verwaltungen und die Politik engagieren sich gemeinsam mit Unternehmen, Verbänden und der Bevölkerung im Fairen Handel, in kommunalen Partnerschaften und bei der Etablierung eines lokalen Nachhaltigkeitsmanagements, in dem ökologische, soziale und ökonomische Inhalte gemeinsam betrachtet werden. Dennoch bleibt es eine große Herausforderung, diese anspruchsvollen Themen vor Ort zu verankern. Daher veranstaltet die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) von Engagement Global zwei regionale Fachtagungen für kommunale Mitarbeiter/-innen sowie kommunal-politische Engagierte aus Niedersachsen. Praktiker/-innen berichten von ihren Erfahrungen und präsentieren übertragbare Projekte. Im Gespräch werden Probleme benannt sowie Lösungen diskutiert. Die Veranstaltungen finden statt in Kooperation mit der Niedersächsischen Staatskanzlei und werden unterstützt von den niedersächsischen kommunalen Spitzenverbänden.

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