Rheinland-Pfalz

01.- 02. März 2018: Mainz

Der Faire Handel ist in den 70er Jahren mit drei Zielen angetreten:

  • benachteiligte Produzentengruppen zu unterstützen,
  • das Verbraucherverhalten in Deutschland hin zu einem sozial orientierten Konsum zu verändern,
  • die weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen für „Dritte Welt“-Produzent*innen zu verbessern.

Heute scheint eine sozial-ökologische Transformation notwendig, um langfristig den Klimawandel einzudämmen und die Lebensbedingungen weltweit zu verbessern. Im Rahmen des Fair-Handels-Kongresses wird über offene Fragen und neue Perspektiven diskutiert. Inwieweit hat die Fair-Handels-Bewegung ihre Ziele erreicht? Müssen diese weiterentwickelt werden? Was muss passieren, damit die Fair-Handels-Bewegung ihren ursprünglichen Visionen näher kommt? Und wie kann sie zu einer sozial-ökologischen Systemveränderung beitragen? Der Kongress bietet den Rahmen, diese Fragen zusammen mit anderen zivilgesellschaftlichen Akteuren und mit Blick auf die SDGs zu diskutieren. Ziel des Kongresses ist es, der Fair-Handels-Bewegung relevante Denkanstöße und Impulse für neue Handlungsoptionen zu geben.

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08. und 10. - 12. Mäarz 2018: Mainz

Auftaktveranstaltung "Zwischen Verbrauchermacht und Manipulation – Durchblick im Siegelwald" für die Faire Welten Messe (10. - 12. März 2018)

Vom 10. bis 12. März 2018 präsentieren sich auf der Faire Welten Unternehmen und Organisationen, die sich für Fairen Handel und nachhaltige Entwicklung engagieren. Die Besucher/-innen und Besucher können das vielfältige Angebot fair gehandelter, regional bzw. biologisch erzeugter Produkte - zum fünften Mal im Rahmen der Rheinland-Pfalz Ausstellung - mit allen Sinnen erleben. Schon am Donnerstag, den 08. März 2018, um 19 Uhr im Landesmuseum in Mainz, wird die Auftaktveranstaltung unter dem Titel „Zwischen Verbrauchermacht und Manipulation – Durchblick im Siegelwald“ auf das Messethema einstimmen. An diesem Abend wird es um die vielfältigen Einflussmöglichkeiten durch das eigene Konsumverhalten gehen, aber auch darum, inwiefern angesichts der Vielfalt an Produktsiegeln die „richtigen“ Kaufentscheidungen ermöglicht werden und inwieweit Produktsiegel insgesamt zu mehr Nachhaltigkeit beitragen.

Veranst./Info:

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