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Zhejiang (China) und Schleswig-Holstein - Regionalpartnerschaft

Schleswig-Holstein pflegt eine Partnerschaft mit der chinesischen Provinz Zhejiang. Die Partnerschaft besteht seit der Vereinbarung über die Aufnahme freundschaftlicher Beziehungen mit dem Land Schleswig-Holstein vom 20. April 1986 und stützt sich auf die Bereiche Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur. Eine Delegationsreise der damaligen Ministerpräsidentin Heide Simonis nach Hangzhou, der Hauptstadt von Zhejiang, und die Vereinbarung über die Gründung der Schleswig-Holstein-Zhejiang-Förderkommission am 6. Oktober 1995 haben die Partnerschaft belebt. Ziel der Kommission ist der Ausbau der Zusammenarbeit in Wirtschaft, Handel, Wissenschaft und Technologie. Die Kommission tagt alle zwei Jahre abwechselnd in Hangzhou und Schleswig-Holstein. Vorsitzender auf schleswig-holsteinischer Seite ist der Chef der Staatskanzlei.

Seit Jahren feste Programmpunkte in Schleswig-Holstein sind so genannte 'Study Tours' für chinesische Fach- und Führungskräfte. In den Jahren zwischen 1987 und 2018 wurden über 400 Personen aus der Zhejiang Provinz durch 30 Fortbildungsmaßnahmen zu bestimmten Themen in Schleswig-Holstein fortgebildet.

Im Übrigen ist die Partnerschaft geprägt von regelmäßigen Treffen bzw. protokollarischen Besuchen.

Die Christian-Albrechts-Universität (CAU) ermöglicht Gastwissenschaftlern der chinesischen Partneruniversität in Zhejiang Forschungs- und Fortbildungsaufenthalte an der CAU Kiel und vergibt Stipendien an ausländische Studierende aus unterschiedlichen Herkunftsländern.

Im Mai 2016 wurde das 30-jährige Bestehen der Partnerschaft mit einer Delegation im Partnerland gefeiert. Im September 2018 besuchten MP Günther und Wirtschaftsminister Dr. Buchholz im Rahmen einer Delegationsreise unter Teilnahme vieler schleswig-holsteinischer Unternehmer u. a. Hangzhou.