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14.-15. Juli 2022: Bonn

Leave No One Behind – Auch die am meisten Benachteiligten erreichen

Neues Fortbildungsprogramm zur inklusiven Gestaltung von Entwicklungsprojekten und –programmen am 23.-24. Mai 2022 sowie am 14.-15. Juli 2022.

Mit der Verabschiedung der Agenda 2030 und den Nachhaltigkeitszielen hat die Berücksichtigung marginalisierter Gruppen eine neue Bedeutung erlangt. Der übergreifende Anspruch „Niemanden zurückzulassen“ schafft einen Fokus auf benachtei­ligte Gruppen.

Neben anderen vulnerablen Gruppen gehören Men­schen mit Behinderung in besonderer Weise dazu. Trotz verbesserter Rahmenbedingungen sind ihre Lebens­bedingungen weiterhin von Armut und Ausgrenzung geprägt.

Nichtregierungsorganisationen und ihre Projektpartner im Globalen Süden sehen sich dadurch wachsenden An­forderungen gegenüber, Inklusion und Nachhaltigkeit in ihren Projekten und Programmen zu berücksichtigen.

Eine inklusive Gestaltung von Entwicklungsvorhaben ist als Prozess zu verstehen, der das Ziel verfolgt, Menschen mit Behinderung, und im weiteren Sinne auch andere benachteiligte Gruppen, gleichberechtigt einzubeziehen.

Wie eine inklusive Gestaltung von Entwicklungsvorhaben geschehen kann, soll mit dem Fortbildungsprogramm vermittelt werden. Dieses besteht aus vier  Seminartagen, die aufeinander aufbauen. Dem Konzept liegt eine ganzheitliche Herangehensweise zugrunde. Es orientiert sich an der Praxis der Projektplanung und –durchführung von Nichtregierungsorganisationen und legt einen wirkungsorientierten Projektzyklus zugrunde, nimmt aber auch die gesamte Organisation in den Blick. 

Neben der Vermittlung von grundlegenden Informationen zum Thema inklusiver Entwicklung und einem menschenrechtlichen Verständnis von Behinderung beinhaltet das Programm einen starken Praxisbezug und Anpassung an die Bedarfe der Teilnehmenden. Es soll mit konkreten Praxisbeispielen gearbeitet werden, die die Teilnehmenden mitbringen können.

Weitere Informationen unter folgendem Link.