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20.–22. Februar 2020: Salem

Tagung: Brücken und Brüche – Friedensbildung in unserer vielfältigen Gesellschaft

Die Gesellschaften in Deutschland und weltweit haben sich in den letzten Jahrzehnten in vieler Hinsicht verändert. Neue Chancen sind entstanden und zugleich komplexe Anforderungen bis hin zu Problemlagen.

Ungleiche Bildungschancen, politische Radikalisierung, die sogenannte „Gender Pay Gap“, Diskussionen um Migration, steigende Urbanisierung oder wachsende Armut offenbaren Brüche in unserer Gesellschaft. Verbale und schriftlich geäußerte, teilweise auch körperliche Gewalt bleibt für Menschen eine Option in Auseinandersetzungen. Andererseits gibt es wirksame und energische zivilgesellschaftliche Gruppen, die den Ruf nach Solidarität und Frieden in dieser Welt stark machen.

Diesen Spannungen darf nicht mit Exklusion oder Rückzug begegnet werden. Vielmehr gilt es aktiv einen solidarischen und gewaltfreien Weg durch Konflikte hindurch zu finden. Wie kann Friedensbildung zum Brückenbau beitragen, wo sind Brüche sichtbar zu machen oder auch auszuhalten?

Aus verschiedenen Blickwinkeln wird die friedenspädagogische Tagung für gesellschaftliche Brüche sensibilisieren, zivilgesellschaftliche Ansätze zum Umgang vorstellen und zu einem solidarischen und gerechten Handeln ermutigen – von der lokalen bis hin zur internationalen Ebene.

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