Direkt zum Inhalt

Fördermöglichkeiten der Sächsischen Staatskanzlei

Die Sächsische Staatskanzlei bietet die Richtlinie zur Förderung der interregionalen und grenzübergreifenden Zusammenarbeit (RL Internationale Zusammenarbeit) in der Fassung vom 28. Februar 2019.  Es können Projekte gefördert werden, die der bildungspolitischen Arbeit im Freistaat Sachsen dienen und das Ziel verfolgen, das Verständnis für die Situation und die Probleme der Staaten des globalen Südens zu wecken.

Möglich ist eine finanzielle Unterstützung  von bis zu 7.000 Euro. Antragsberechtigt sind u. a. gemeinnützige Vereine und Stiftungen sowie Kommunen und Landkreise mit Sitz im Freistaat Sachsen. Weitere Informationen zur Förderrichtlinie einschließlich Antragsformular sind auf der Internetseite zu finden.

Eine Welt-Promotor/innen-Programm Sachsen

Das Eine Welt-Promotor/-innen-Programm unterstützt zivilgesellschaftliches Engagement und damit auch den Einsatz für Entwicklungspartnerschaften und globale Gerechtigkeit für die Eine Welt. Der thematische Bezug im sächsischen Programm ist im „Orientierungsrahmen für den Lernbereich Globale Entwicklung“ zu sehen. Beispielsweise werden Fortbildungen für Lehrer/-innen und Erzieher/-innen sowie Projekte in Kindertageseinrichtungen und Schulen angeboten, Kampagnen initiiert, zivilgesellschaftliche Akteur/-innen vernetzt oder auch Senior/-innen zu Diskussionen über weltweite Fluchtursachen eingeladen. Der Freistaat Sachsen finanziert gemeinsam mit dem Bund bis zu sieben Vollzeitstellen. Für die Stellen können sich in Sachsen eingetragene gemeinnützige Vereine aus dem entwicklungspolitischen Bereich bewerben. Weitere Informationen zum Programm finden Sie hier.

Beratung – Entwicklungspolitisches Netzwerk Sachsen (ENS)

Mehr als 60 Nichtregierungsorganisationen haben sich in Sachsen zum Entwicklungspolitischen Netzwerk zusammengeschlossen. Das Netzwerk bündelt die Interessen der Vereine und versteht sich als Gesprächspartner politischer Entscheidungsträger. Es bietet Beratung zu verschiedensten Fragen und bildet eine Plattform zum Gedankenaustausch von Akteuren, die sich dem Thema Entwicklungszusammenarbeit widmen.  Weitere Informationen finden Sie hier.

Fördermöglichkeiten der Stiftung Nord-Süd-Brücken

Die Stiftung Nord-Süd-Brücken wurde am 28. März 1994 gegründet. Sie geht auf Nichtregierungsorganisationen in der DDR zurück, die sich mit Entwicklungspolitik befassten, beispielsweise die Solidaritätskomitees für entwicklungspolitische Zwecke. Diese Akteure brachten ihre Kompetenz und ihr Engagement in den Entwicklungspolitischen Runden Tisch ein. Im Ergebnis gelang es, aus dem Vermögen der Parteien und Massenorganisationen der DDR 32,2 Mio. DM Stiftungskapital zu erhalten und damit eine wirtschaftlich tragfähige Basis für die Stiftung zu schaffen. Die Stiftung Nord-Süd-Brücken widmet sich der Förderung entwicklungspolitischen Engagements in den Ländern Brandenburg, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

Die Stiftung berät Antragsteller bei der Erarbeitung von Projekten. Zu den Zielen und Aufgaben der Stiftung gehört es, das gesellschaftliche Engagement für das Thema Entwicklungszusammenarbeit zu verbreitern. Daher widmet sie Erstantragstellern viel Aufmerksamkeit und hilft diesen, ihre Projekte und Anträge zu qualifizieren, damit größtmögliche Aussicht auf Erfolg besteht.

Seit 2017 bietet auch Sachsen einen EZ-Kleinprojektefonds an, den die Stiftung Nord-Süd-Brücken verwaltet. Informationen finden Sie auf den Webseiten der Stiftung Nord-Süd-Brücken.