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Sachsen weltweit

Der Freistaat Sachsen fokussiert sich im Rahmen seiner Entwicklungszusammenarbeit bisher nicht auf einen Staat oder eine einzelne Partnerregion. Viele Städte und Regionen unterhalten  enge kommunale und regionale Partnerschaften, zum Beispiel Leipzig mit Addis Abeba, Dresden mit Brazzaville und Chemnitz mit Timbuktu.

Im Freistaat wird Entwicklungszusammenarbeit als Querschnittsaufgabe verstanden, die unter breiter Mitwirkung der Bevölkerung, des Entwicklungspolitischen Netzwerks Sachsen e. V. (ENS) und der weiteren Akteure, die sich mit Entwicklungszusammenarbeit befassen, umgesetzt wird. Die Sächsische Staatsregierung sieht sich als Dialogpartner des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), der Bundesländer und der Durchführungsorganisationen der Entwicklungszusammenarbeit des Bundes sowie der Nichtregierungsorganisationen. Neben entwicklungspolitischer Inlandsarbeit nimmt der Freistaat Sachsen seine Verantwortung auch im Ausland war. Mit Projekten der Entwicklungszusammenarbeit zum Beispiel in Marokko und Libanon werden mitunter Länder unterstützt, die aufgrund des Krieges in Syrien oder der weltweit zunehmenden Migration vor großen Herausforderungen stehen. Über die Stiftung Nord-Süd-Brücken werden Kleinprojekte unterstützt. Ferner werden Projekte in Mosambik und Peru mit der Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) im Rahmen des Bund-Länder-Programms des BMZ umgesetzt.