Nach sieben Wochen Verhandlungen steht der Entwurf: SPD und Grüne haben sich in Hamburg auf einen Koalitionsvertrag geeinigt. Der Koalitionsvertrag enthält unter anderem eingehende Ausführungen zur Entwicklungs- und Flüchtlingspolitik. Im Kapitel „Entwicklungspolitik und Fairer Handel“ heißt es, die Stadt setze sich für globale Gerechtigkeit ein und unterstütze Entwicklungsländer. „Insbesondere im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit ist den Koalitionspartnern die Zusammenarbeit mit den Hamburger zivilgesellschaftlichen Initiativen und Organisationen wichtig. […]Der Senat wird die entwicklungspolitische Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit in Hamburg auch dadurch stabilisieren, dass …
Pressemitteilungen Bund und Länder
Hamburg
Die Vorsitzende des Hamburger Rates für nachhaltige Entwicklungspolitik würdigt das entwicklungspolitische Engagement von Senator a.D. Horst Gobrecht, der am 26. Januar 2015 im Alter von 78 Jahren verstarb:
„Senator Gobrecht hat sich über Jahrzehnte ganz außerordentlich für die Internationalität Hamburgs und die Wahrnehmung der globalen Verantwortung unserer Stadt in Politik und Gesellschaft eingesetzt. Von 1988 bis 1991 war er als Senator für Bundesangelegenheiten, Europa und Internationales auch für Hamburgs Entwicklungszusammenarbeit in deren Aufbaujahren verantwortlich. Er erreichte deutliche Mittelaufstockungen und Aufgabenerweiterungen …
Zum Abschluss der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ hat die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt einen abschließenden Hamburger Aktionsplan (HHAP) erstellt, der alle Maßnahmen von 2005 bis 2014 erfasst. Dieser wurde regelmäßig und in enger Abstimmung zwischen den zuständigen Behörden und unter Beteiligung nichtstaatlicher Bildungsakteure in Hamburg aktualisiert und zusammengestellt, um die Ziele der Initiative „Hamburg lernt Nachhaltigkeit“ zu fördern. Es stellt aber kein abgeschlossenes Dokument dar, sondern wird weiterhin regelmäßig aktualisiert.
Der Maßnahmenkatalog – ein Teil des HHAP – …
Dar es Salaam ist mit mehr als vier Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern die größte Stadt Tansanias und wie Hamburg eine bedeutende Hafenstadt. Seit dem Jahr 2005 bestehen freundschaftliche Kontakte und seit Juli 2010 eine offizielle Partnerschaft zwischen beiden Hafenstädten. Diese Partnerschaft ist nun auch für alle Bürgerinnen und Bürger der Städte im Stadtbild sichtbar.
Nachdem bereits am 25. Oktober 2013 in der Hansestadt ein Dar-es-Salaam-Platz eingeweiht wurde, weist nun auch in der tansanischen Partnerstadt eine Straße auf die Städtepartnerschaft hin …
Tansanische Musik, traditionelle Tanz- und Theatervorstellungen und exotische Küche: bei der Städtepartnerschaftswoche Dar es Salaam – Hamburg vom 19. bis 28. September 2014 können die Hamburger ein Stück Afrika hautnah miterleben und ihre tansanische Partnerstadt kennenlernen. Kulturveranstaltungen mit tansanischen und deutschen Künstlern sollen Dar es Salaam der Hansestadt näherbringen und für die afrikanische Kultur begeistern. Wie Partner aus Dar es Salaam und Hamburg zusammenarbeiten, erfahren Besucher bei zahlreichen Informationsveranstaltungen. Außerdem wollen sich rund 40 Partnerorganisationen in Diskussionsrunden über ihre bisherigen …
Am 19. Juni 2014 erhielten zehn ausgezeichnete Bildungsakteure und -akteurinnen aus dem Bereich außerschulischer Bildung für nachhaltige Entwicklung erstmals das NUN-Zertifikat „norddeutsch und nachhaltig“ von Umweltstaatsrat Holger Lange. Das NUN-Verfahren zertifiziert Hamburger Einrichtungen sowie Bildungsakteurinnen und Bildungsakteure, die konsequent und umfassend Themen aus den Bereichen Klimawandel, Ernährung, Biodiversität und Gerechtigkeit aufgreifen. Staatsrat Lange: „Die Personen und Einrichtungen, die hinter dieser Bildungsarbeit stehen, leisten mit ihren pädagogisch und inhaltlich überzeugenden Bildungsangeboten einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung in Hamburg.“
Um ein …
Hessen
Am 12. März 2018 wurden von der Landesregierung die „Leitlinien zur Entwicklungszusammenarbeit der Hessischen Landesregierung“ beschlossen. In ihnen sind die siebzehn Sustainable Development Goals (SDG´s), die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen niedergelegt, so wie beispielsweise der Wille für die Verbesserung menschlicher Lebensverhältnisse, die kooperative Lösung globaler Herausforderungen sowie die internationale Verpflichtung zur Solidarität.
Hessen versteht Entwicklungszusammenarbeit (EZ) als Partnerschaft auf Augenhöhe und stellt sich seiner Verantwortung, die Welt im Interesse heutiger und künftiger Generationen zukunftsfähiger und gerechter gestalten zu wollen. Hierzu …
Hessens Minister für Internationales hat gestern zahlreiche Botschafterinnen und Botschafter aus aller Welt zu einem feierlichen Empfang begrüßt. Im Namen des Ministerpräsidenten Boris Rhein hieß er die internationalen Gäste in der Landesvertretung willkommen und betonte die Bedeutung Hessens als weltoffenes, global vernetztes Bundesland.
„Hessen ist ein internationales Land – das zeigt sich nicht nur an unserem weltbekannten Flughafen in Frankfurt, der jährlich rund 60 Millionen Fluggäste verzeichnet, sondern auch an unserer starken wirtschaftlichen und kulturellen Vernetzung mit der Welt. Hessen …
Entwicklungszusammenarbeit ist ein Gemeinschaftsprojekt – internationale Zusammenarbeit ist in der heutigen globalisierten Welt mehr gefordert denn je. Die Entscheidungen und Handlungen aller politischen Ebenen sowie jedes und jeder Einzelnen wirken sich aufgrund der Vernetzungen weltweit aus. „Gemeinsame Anstrengungen bilden die Grundlage, um den Herausforderungen der heutigen Zeit entgegenzutreten, sei es in Hessen oder darüber hinaus in Ländern des Globalen Südens. Wir werden diese nationale wie internationale entwicklungspolitische Zusammenarbeit weiter stärken“, so Wirtschaftsminister Kaweh Mansoori.
Seit 2018 gelten in Hessen Leitlinien …
Manfred Pentz: „Freihandelsabkommen ist richtiger Schritt“
Hessens Europaminister begrüßt den Abschluss des Freihandelsabkommens zwischen der EU und den MERCOSUR-Staaten. Nach über 25 Jahren Verhandlungen wurde am Freitag eine Einigung erzielt. Mit 32 Ländern und mehr als 700 Millionen Menschen umfasst die neue Freihandelszone etwa 20 Prozent der Weltwirtschaft und damit die größte der Welt. Für 91 Prozent der zwischen der EU und den MERCOSUR-Staaten gehandelten Waren sollen die Zölle schrittweise abgebaut werden. Bevor das Abkommen in Kraft treten kann, braucht …