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Ruanda und Rheinland-Pfalz - Länderpartnerschaft

Die Partnerschaft zum afrikanischen Land Ruanda besteht seit 1982. Rheinland-Pfalz wählte einen bis heute einmaligen Weg einer Kooperation, die nicht auf der Regierungsebene ansetzt, sondern – als eine so genannte Graswurzelpartnerschaft – unmittelbar bei den Menschen. Aus der Kommunikation zwischen den Partnern entstehen Projektideen, die durch die finanzielle und ideelle Unterstützung der rheinland-pfälzischen Partner sowie der Landesregierung ermöglicht und dank der Arbeit der erfahrenen und kompetenten Mitarbeitenden des Koordinationsbüros in Kigali umgesetzt werden.

Tansania und Niedersachsen - Zusammenarbeit auf Projektebene

Tansania ist eine aus 30 Regionen zusammengesetzte Republik in Ostafrika. Für das Jahr 2025 wird die Gesamtbevölkerung Tansanias auf rund 71 Millionen Einwohner geschätzt.

Das Festlandsgebiet Tanganjika wurde 1961 von der Mandatsmacht Großbritannien unabhängig und verband sich 1964 mit Sansibar zu Tansania, dessen Landesname aus Tanganjika, Sansibar sowie der Bezeichnung Azania (für Küste Ostafrikas) zusammengesetzt ist.

Eastern Cape (Südafrika) und Niedersachsen - Regionalpartnerschaft

Die Provinz Eastern Cape, Heimat von Nelson Mandela, ist mit rund 170.000 qkm etwa halb so groß wie Deutschland und hat rund 7 Millionen Einwohner (2023). Wirtschaftliche Zentren sind die Städte East London und Gqerberha (ehemals Port Elizabeth). Die Partnerschaft zwischen Niedersachsen und Eastern Cape besteht seit 1995. Zu Beginn stand der Aufbau effizienter und demokratischer Verwaltungsstrukturen auf Provinzebene im Mittelpunkt der Zusammenarbeit.

Dar es Salaam (Tansania) und Hamburg - Städtepartnerschaft

Dar es Salaam ist Hamburgs neunte und jüngste Partnerstadt. Die Partnerschaft wurde seit 2005 vorbereitet und mit einer Rahmenvereinbarung 2010 offiziell in Kraft gesetzt. Sie ist Ausdruck des Bestrebens, mit einer afrikanischen Metropole und Hafenstadt dauerhafte bilaterale Austausch- und Kooperationsbeziehungen zu entwickeln. Im Rahmen dieser Partnerschaft gibt es zahlreiche Kooperationsfelder, die von öffentlichen Einrichtungen und Nichtregierungsorganisationen bearbeitet werden und sich drei Bereichen zuordnen lassen:

Windhoek (Namibia) und Bremen - Städtepartnerschaft

Seit 1975 besteht eine Kooperation zwischen der Freien Hansestadt Bremen und Namibia. Basierend auf einer starken Anti-Apartheids-Bewegung in den 80er Jahren in Bremen wurde zunächst die namibische Freiheitsbewegung und die SWAPO unterstützt. Nach Erlangung der Unabhängigkeit Namibias im Jahr 1990 bezogen sich viele Projekte auf die Aufarbeitung der kolonialen Vergangenheit, nicht nur vor dem Hintergrund der engen geschichtlichen Verflechtungen von Deutschland und Namibia, sondern auch der historischen Rolle Bremens, aus der sich eine besondere Verantwortung ableitet.

Durban (Südafrika) und Bremen - Städtepartnerschaft

Die Städte Bremen und Durban verbindet seit vielen Jahren eine Freundschaft, die ihren Ursprung in der Anti-Rassismus-Bewegung der Bremischen Evangelischen Kirche in den 1980er Jahren hat. Heute zeichnet sich die Partnerschaft durch ihre Vielschichtigkeit und Integration von Partnerinstitutionen auf verschiedenen Ebenen aus. Die Bremer Zivilgesellschaft trägt zusätzlich zum kontinuierlichen Austausch bei. Dabei wird ein Großteil der Aktivitäten vom Partnerschaftsverein Bremen – Durban e. V.

Windhoek (Namibia) und Berlin - Städtefreundschaft

Die Partnerschaft zwischen Berlin und Windhuk besteht seit dem 6. Juli 2000. Die Partnerschaft wurde vereinbart vor dem Hintergrund der geschichtlichen Verflechtung und der engen politischen und entwicklungspolitischen Beziehungen zwischen Deutschland und Namibia und mit Blick auf die besondere Verantwortung, die der Deutsche Bundestag gegenüber Namibia zum Ausdruck gebracht hat. Mit der Städtepartnerschaft Berlins mit Windhuk wurde Afrika in das Netzwerk der Städteverbindungen der deutschen Hauptstadt integriert.

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